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    Lost Places: An diesen Bahnhöfen in Deutschland hält kein Zug mehr

    Gleis
    iStock / Radnatt

    Die Bahnsteige sind leer und es fahren keine Züge mehr. Und meist regiert zwischen Unkraut und Graffiti-Bildern der Verfall. In einigen Bahnhöfen der Republik hält kein Zug mehr.

    Bahnhöfe sind eigentlich lebendig: Viele Menschen und zahlreiche Züge verkehren hier täglich. Und auch der Geräuschpegel ist auf einem hohen Level. Ein ganz anderes Bild gibt es in Geisterbahnhöfen – hier hält kein einziger Zug mehr und Menschen gibt es auch nicht. Für Fans von Lost Places sind sie zu einer Pilgerstätte geworden. Solche verlassenen Orte gibt es nicht nur weltweit, sondern auch in Deutschland.

    An diesen Bahnhöfen in Deutschland hält kein Zug mehr

    Bahnhof Potsdam-Pirschheide

    Der Bahnhof Potsdam-Pirschheide war mal der Hauptbahnhof der Stadt. Er wurde 1958 als einer der sehr wenigen Bahnhofsneubauten der DDR eröffnet. Er verband die Stadt über den Berliner Außenring mit Ostberlin und dem Flughafen Schönefeld. Ab 1960 hatte der Bahnhof ein extrem hohes Verkehrsaufkommen. Im Jahr 1999 wurden die Bahnsteige jedoch geschlossen. Die Schienen sind längst zugewachsen – nur noch zwei Gleise werden für durchfahrende Regionalbahnen heute genutzt.

    Bahnhof Siemensstadt in Berlin

    Ein weiterer Geisterbahnhof liegt mitten in Berlin – und zwar Siemensstadt im Bezirk Spandau. Als er 1929 eröffnet wurde, war er für die damals 90.000 Beschäftigten der Firma Siemens gedacht. Nach dem Zweiten Weltkrieg gingen Gleise als Reparationsleistung in die Sowjetunion. Im Jahr 1955 wurde der Bahnhof wieder an die S-Bahn angeschlossen. Mit dem Reichsbahnerstreik im Jahr 1980 kam jedoch das Ende des Bahnhofes.

    Postbahnhof Leipzig

    Der Postbahnhof Leipzig wurde mit seinen 28 Bahnsteigen im Jahr 1912 erbaut. Der Hallenbau steht heute unter Denkmalschutz. Neben der Bahnsteighalle gehören weitere Hallen, Bürogebäude und Freiflächen zu dem insgesamt 100.000 Quadratmeter großen Gelände. Mehr als 1000 Mitarbeiter fertigten in DDR-Zeiten hier täglich 100 Bahnpostwagen mit 80.000 Paketen und 50.000 Päckchen ab.

    U-Bahnhof Hauptbahnhof Nord in Hamburg

    Zwei der vier im Jahre 1968 fertiggestellten Tunnelröhren blieben am U-Bahnhof Hauptbahnhof Nord in Hamburg ohne Gleise. Dort sollte eine U-Bahnlinie von Winterhude nach Lurup verkehren. In den 70er Jahren wurde der Bau vom Senat jedoch aus finanziellen Gründen gestoppt. Und so gilt ein Teil des U-Bahnhofes am Hauptbahnhof Nord als Geisterbahnhof.

    S-Bahnhof Olympiastadion in München

    Der S-Bahnhof Olympiastadion in München wurde im Jahr 1972 im Rahmen der Olympischen Sommerspiele eröffnet. Nach einem Unfall mit spielenden Kindern wurde dieser im Jahr 1988 jedoch wieder dicht gemacht. Nach dem Vorbild des High Line Park in Manhattan soll die Strecke jedoch demnächst wiederbelebt werden. Der verlassene S-Bahnhof zählt zu den spektakulärsten Lost Places in Deutschland.

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