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Erdbeben in der Türkei

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KUKKSI NEWSFLASH Spezial: Update zum Erdbeben in Türkei und Syrien

IMAGO / SNA

In der Türkei und Syrien haben sich in der Nacht zum Montag zwei starke Erdbeben ereignet. Die traurige Bilanz: Tausende Tote und Verletzte, zerstörte Gebäude und überall Trümmer. KUKKSI bringt euch auf den neusten Stand.

Um 4.17 Uhr Ortszeit erschüttert ein heftiges Erdbeben der Stärke 7,7 die südanatolische Stadt Diyarbakir in der Türkei. Nur elf Minuten später bebt die Erde erneut. Innerhalb von wenigen Minuten fielen zahlreiche Gebäude in sich zusammen oder wurden schwer beschädigt. Da in der Region die afrikanische und die eurasische Kontinentalplatte aufeinandertreffen, wird die Region immer wieder von Erdbeben heimgesucht. Doch diesmal ist das Ausmaß verheerend: Es war nach 1999 die stärkste Erschütterung in der türkischen Geschichte.

Mehr als 2.600 Menschen sterben

Mehr als 2.600 Menschen sind bei dem Erdbeben in Türkei und Syrien ums Leben gekommen, mehr als 11.000 Personen wurden verletzt. Noch ist das gesamte Ausmaß der Katastrophe nicht absehbar. Tausende Menschen sind durch die Erschütterungen obdachlos geworden – und das bei eisiger Kälte. „Es sind immer noch Menschen unter Trümmern eingeschlossen. Ich habe einen Freund, der in dieser Wohnung lebt, seine Kinder wurden aus dem obersten Stockwerk gerettet, aber nur seine Tochter hat sich einen Arm gebrochen“, sagt ein Anwohner gegenüber RTL. Ein weiterer Anwohner sagt: „Ich schlief, als mich meine Frau plötzlich weckte. Das Beben war sehr heftig, sehr beängstigend. Wir hörten überall Geräusche. Es dauerte fast zwei Minuten, bis das Zittern aufhörte.“

Die EU als auch Deutschland haben ihre Hilfe zugesagt. Hilfsorganisationen wollen Retter und Material in die betroffenen Gebiete schicken. Bundesinnenministerin Nancy Faeser kündigte Soforthilfen an. „Das Technische Hilfswerk kann Camps mit Notunterkünften und Wasseraufbereitungs-Einheiten bereitstellen.“ Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Familien der zahlreichen Opfer seine Anteilnahme ausgesprochen. „Mit großer Trauer habe ich von dem schweren Erdbeben in der syrisch-türkischen Grenzregion erfahren“, erklärte er.

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