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Die Nachrichten des Tages am 01.09.26
Flutkatastrophe im Himalaya: Mehr als 1.000 Tote – und Sorge vor Krankheiten
Das Ausmaß der Flutkatastrophe im Himalaya wird immer dramatischer. In Nepal und Tibet kamen inzwischen mehr als 1.000 Menschen ums Leben. Nach aktuellen Angaben der Polizei wurden allein auf nepalesischer Seite 1.007 Todesopfer registriert. Aus Tibet hatten die chinesischen Behörden zuvor 16 Tote gemeldet. Die Bergungsarbeiten gestalten sich äußerst schwierig. Zahlreiche Opfer konnten erst längere Zeit nach der Katastrophe geborgen werden. Nach Angaben der Behörden befinden sich einige der gefundenen Leichen deshalb bereits in einem stark verwesten Zustand oder sind kaum noch zu identifizieren. Es wird befürchtet, dass die Opferzahl in den kommenden Tagen und Wochen weiter nach oben korrigiert werden muss. Besonders groß ist die Sorge um Tausende Menschen, deren Verbleib weiterhin ungeklärt ist. In Nepal gelten laut einem Polizeisprecher inzwischen fast 4.600 Personen als vermisst. Auf tibetischer Seite wurden zuletzt knapp 550 Menschen gesucht. Das Rote Kreuz und Caritas gehen davon aus, dass insgesamt mehr als 90.000 Menschen von der verheerenden Flut betroffen sind. Seit der Katastrophe am vergangenen Mittwoch fehlt zudem von Hunderten ausländischen Reisenden jede Spur. Unter den Vermissten sollen sich auch mehrere Deutsche befinden. Experten warnen unterdessen vor dem Ausbruch gefährlicher Krankheiten, wie die „Tagesschau“ berichtet.
Alkoholverbot an vier weiteren Bahnhöfen
An immer mehr Bahnhöfen in Deutschland müssen Reisende künftig auf Alkohol verzichten. Die Deutsche Bahn weitet das bereits bestehende Verbot schrittweise aus. Ab sofort gilt die Regelung unter anderem am Berliner Hauptbahnhof. Bis Mitte Oktober sollen schließlich rund 5.400 Bahnhöfe im gesamten Bundesgebiet einbezogen werden. Neu hinzu kommen neben dem Berliner Hauptbahnhof auch die Station Berlin Gesundbrunnen sowie die Hauptbahnhöfe in Kiel und Braunschweig. Dort ist der Konsum alkoholischer Getränke ab sofort untersagt. Mit der Maßnahme möchte die Deutsche Bahn nach eigenen Angaben die Sicherheit an ihren Stationen erhöhen. Für die Umsetzung beruft sich der Konzern auf sein Hausrecht. Wer sich nicht an die Vorgaben hält, muss mit Konsequenzen rechnen. Zunächst kann die Bahn einen Platzverweis aussprechen. Werden Personen wiederholt beim Alkoholkonsum erwischt, kann ihnen schließlich ein Hausverbot erteilt werden.
RTL stellt „Unter uns“ nach knapp 32 Jahren ein
Eine der langlebigsten Daily-Soaps im deutschen Fernsehen steht vor dem Aus: RTL wird „Unter uns“ nach mehr als drei Jahrzehnten nicht weiter produzieren. Ende 2026 fallen die letzten Klappen für die Geschichten aus der Schillerallee. Ganz vorbei sein muss es mit der Serie allerdings noch nicht. Seit 1994 gehört „Unter uns“ zum festen Bestandteil des RTL-Programms. Doch nach fast 32 Jahren hat der Sender entschieden, keine weitere Staffel der Daily-Soap in Auftrag zu geben. Aufgrund des Produktionsvorlaufs werden bereits gedrehte Folgen noch bis März 2027 bei RTL und RTL+ zu sehen sein. Für Fans und Darsteller ist die Entscheidung ein Schock. Hinter den Kulissen besteht jedoch noch Hoffnung: Die Produktionsfirma UFA will prüfen, ob es für „Unter uns“ nach dem RTL-Aus eine Zukunft geben könnte. UFA-Chef Sascha Schwingel erklärte, man wolle schauen, „welche neuen Perspektiven sich für die Schillerallee eröffnen können“. Für ihn steht fest: „Diese Geschichten sind für uns noch lange nicht auserzählt.“









































