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KUKKSI Newsflash | News des Tages am 18.08.26

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Im KUKKSI NEWSFLASH informieren unsere Reporter von Montag bis Freitag jeden Morgen über die wichtigsten Ereignisse des Tages – von jungen Menschen für junge Menschen. So ist man immer direkt up to date! Hier erfährt man alles über die Geschehnisse aus Politik und Wirtschaft, auch Themen wie Umwelt, Tierschutz oder Sport greifen wir auf.

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Die Nachrichten des Tages am 18.08.26

Warnstreik in Seehäfen: Hafenarbeiter demonstrieren für mehr Lohn

Seit der Nacht zum Dienstag wird im Hamburger Hafen gestreikt, wie die „Tagesschau“ berichtet. Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten zu einem 24-stündigen Warnstreik aufgerufen. Grund dafür sind die laufenden Tarifverhandlungen mit dem Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS). Das jüngste Angebot der Arbeitgeber hatte ver.di zuvor abgelehnt. In Hamburg sind von den Arbeitsniederlegungen die vier großen Containerterminals betroffen. Doch der Warnstreik beschränkt sich nicht auf die Hansestadt: Auch in Bremerhaven, Bremen, Wilhelmshaven, Emden und Brake wurden Beschäftigte zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Am Dienstagmorgen gingen nach Angaben von ver.di mehr als 2.000 Hafenbeschäftigte in Hamburg auf die Straße. Ausgestattet mit Warnwesten und Transparenten zogen sie durch das Hafengebiet und machten lautstark auf ihre Forderungen aufmerksam. Dabei waren unter anderem Rufe wie „Hafen bleibt streikbereit“ zu hören. Am Containerterminal Burchardkai fand zudem eine Kundgebung statt. Der Warnstreik im Hamburger Hafen soll am Dienstagabend beendet werden.

Fake-Dates: Angriffe über queere Datingplattformen

„Da ging meine kleine Hölle los“, erinnert sich Lukas, dessen Name zum Schutz seiner Identität geändert wurde. An einem Sommertag hatte sich der 35-Jährige auf einem Parkplatz mit einem Date verabredet. Doch die Begegnung nimmt eine dramatische Wendung: Statt der erwarteten Person tauchen mehrere junge Männer auf. Sie zerren Lukas aus seinem Auto, filmen und demütigen ihn. „Ich sollte tanzen und ich sollte sagen, dass ich Sex mit Minderjährigen haben wollen würde“, berichtet er. Dabei war Lukas nach eigenen Angaben davon ausgegangen, sich mit einer erwachsenen Person zu treffen. Der 35-Jährige wurde Opfer eines sogenannten Fake-Dates – und sein Fall ist offenbar kein Einzelfall. Nach Recherchen von „team.recherche“ von der ARD wurden deutschlandweit innerhalb von zehn Jahren mehr als 70 Fälle dieser Masche angezeigt. Gleichzeitig haben queerfeindliche Straftaten deutlich zugenommen: Nach Angaben des Bundeskriminalamts hat sich ihre Zahl innerhalb von 15 Jahren nahezu verzehnfacht. Die tatsächliche Zahl der Fälle dürfte jedoch erheblich höher liegen. Laut einer repräsentativen Umfrage der EU-Grundrechteagentur aus dem Jahr 2024 meldet lediglich jeder zehnte Betroffene entsprechende Vorfälle bei den Behörden.

Entertainer Julian F.M. Stoeckel warnt vor der AfD

Julian F.M. Stoeckel kennt man vor allem aus der Unterhaltungs- und Reality-Welt. Doch abseits von TV-Shows und roten Teppichen verfolgt der 39-Jährige auch das politische Geschehen genau. Seit 2024 gehört er der CDU an und macht keinen Hehl daraus, dass er mit der derzeitigen Entwicklung in Deutschland nicht vollständig zufrieden ist. Im KUKKSI-Interview äußert er sich zur politischen Lage und vor allem zum Erstarken der AfD. Die wachsenden Umfragewerte der AfD bereiten Stoeckel Sorgen. Gleichzeitig sieht er die Verantwortung dafür nicht allein bei der Partei, sondern nimmt auch die übrige Politik in die Pflicht. „Im Moment bin ich nicht so glücklich mit der Politik! Wir müssen, glaube ich, wieder Politik für die Bürger machen.“ Noch deutlicher wird der Entertainer, wenn es um das Vorgehen der AfD geht. „Ich habe das Gefühl, dass die AfD wie der Rattenfänger von Hameln nur Menschen einfängt“, erklärt er. Stoeckel bezweifelt zudem, dass sich alle Anhänger intensiv mit den politischen Forderungen der Partei auseinandersetzen. Einige der Vorhaben hält er finanziell für kaum realisierbar. Sein Fazit fällt entsprechend kritisch aus: „Das bedeutet, dass die AfD nur sagt, was die Leute hören wollen.“

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