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Die Nachrichten des Tages am 05.08.26
Viele Tote gemeldet: Kiew wieder unter russischem Raketenbeschuss
Russland hat in der Nacht erneut massive Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew und das umliegende Gebiet geflogen. Nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj kamen dabei mindestens 17 Menschen ums Leben. Besonders schwer betroffen war das Umland der Hauptstadt, wo der ukrainische Katastrophenschutz zahlreiche Todesopfer meldete. Zudem wurden Dutzende Menschen verletzt. Nach Informationen der ukrainischen Luftwaffe setzte Russland bei den Angriffen 28 ballistische Raketen sowie 115 Drohnen ein. Während 98 Drohnen abgewehrt werden konnten, gelang es den Streitkräften nach eigenen Angaben diesmal nicht, auch nur eine der ballistischen Raketen abzufangen.
Drohne und verdächtiger Gegenstand: Flugverkehr in Leipzig/Halle gestört
Am Flughafen Leipzig/Halle ist es in der Nacht zum Mittwoch zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Infolge des Vorfalls musste der Frachtflugverkehr zeitweise eingeschränkt werden. Wie eine Sprecherin der Bundespolizei bestätigte, waren sowohl Einsatzkräfte der Bundespolizei als auch der sächsischen Landespolizei vor Ort. Der Flughafen wurde vorübergehend vollständig gesperrt. Auslöser des Einsatzes war nach Angaben von Olaf Hoppe, Sprecher der Polizeidirektion Leipzig, zunächst eine gesichtete Drohne im Bereich des Flughafens. Nach rund zwei Stunden konnte der Flugbetrieb auf der nördlichen Start- und Landebahn wieder freigegeben werden. Die südliche Start- und Landebahn blieb hingegen weiterhin geschlossen. Dort entdeckten Einsatzkräfte in der Nacht einen bislang unbekannten Gegenstand, der von der Bundespolizei sichergestellt wurde. Wegen der Sperrungen mussten ein Passagierflug sowie mehrere Frachtmaschinen auf andere Flughäfen ausweichen.
Guatemala: Hunderte Menschen nach Vulkanausbruch evakuiert
Der Volcán de Fuego in Guatemala ist erneut ausgebrochen und sorgt für große Sorge in der Region. Nach Angaben des nationalen Katastrophenschutzes Conred schleudert der Vulkan Asche, Gesteinsbrocken und Gase mehrere Kilometer hoch in die Atmosphäre. Die Eruptionswolke erreiche derzeit eine Höhe von vier bis fünf Kilometern. Für die Verwaltungsbezirke Escuintla, Chimaltenango und Suchitepéquez riefen die Behörden die höchste Alarmstufe aus. Mehrere Ortschaften in der Nähe des Vulkans wurden vorsorglich geräumt. Nach Angaben von Conred-Chefin Claudinne Ogaldes konnten bereits mehr als 1.400 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Viele Betroffene fanden vorübergehend Zuflucht in Notunterkünften, zudem wurde der Unterricht an Schulen eingestellt. Insgesamt sind laut Behörden rund 29.000 Menschen von den Auswirkungen des Vulkanausbruchs betroffen. Vor allem der starke Ascheregen belastet zahlreiche Gemeinden. Die Aschewolken breiten sich derzeit rund 120 Kilometer in westliche und nordwestliche Richtung aus und könnten den Flugverkehr in den Regionen Chimaltenango und Suchitepéquez beeinträchtigen.










































