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Die Nachrichten des Tages am 15.09.26
Bittere Zahlen: Union so schwach wie noch nie
Bittere Zahlen für Bundeskanzler Friedrich Merz: Die Union fällt in einer neuen Umfrage auf ein historisches Tief. Gleichzeitig kann die AfD ihren Vorsprung weiter ausbauen. Wie die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf eine aktuelle YouGov-Sonntagsfrage berichtet, kommen CDU und CSU nur noch auf 18 Prozent – zwei Punkte weniger als im August. Die AfD legt dagegen einen Punkt zu und erreicht 29 Prozent. Damit beträgt der Abstand zwischen beiden Parteien inzwischen elf Prozentpunkte. Auch Grüne und SPD können leicht zulegen: Die Grünen erreichen 16 Prozent, die SPD kommt auf 13 Prozent. Die Linke verliert zwei Punkte und landet bei 10 Prozent. Die FDP erreicht 5 Prozent, das BSW kommt auf 4 Prozent. Für die Umfrage wurden zwischen dem 11. und 14. September 2026 insgesamt 2.161 Wahlberechtigte befragt.
Kik schließt 150 Filialen in Deutschland
Der Textil-Discounter KiK setzt den Rotstift an: Zahlreiche Geschäfte in Deutschland verschwinden. Rund 150 Filialen sollen im Laufe des Jahres geschlossen werden. Wie „Bild“ berichtet, werden nach und nach weitere betroffene Standorte bekannt. Eine vollständige Liste der Filialen, die dichtmachen müssen, gibt es bislang nicht. Gleichzeitig plant KiK lediglich 15 Neueröffnungen in Deutschland. Mehr als 2.200 Geschäfte sollen hierzulande bestehen bleiben. Hinter den Schließungen steckt eine Neuausrichtung des Filialnetzes. KiK will sich stärker auf profitable Standorte konzentrieren. In der Vergangenheit habe das Unternehmen teilweise zu dicht expandiert, sodass sich einzelne Filialen gegenseitig Konkurrenz machten.
Zugverkehr in den Niederlanden stark beeinträchtigt
Auf mehreren Bahnstrecken in den Niederlanden ist es zu erheblichen Störungen gekommen. Unbekannte platzierten Rohre auf den Gleisen und sorgten damit dafür, dass zeitweise keine Züge mehr fahren konnten. Der Netzbetreiber ProRail vermutet eine gezielte Sabotageaktion. Am Morgen kam der Bahnverkehr in mehreren Regionen der Niederlande teilweise zum Stillstand. Nach Angaben von ProRail waren auf verschiedenen Strecken Rohre auf den Gleisen entdeckt worden. Eine Sprecherin erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur ANP, es stehe fest, dass die Gegenstände „dort vorsätzlich abgelegt“ worden seien. Die Rohre täuschten dem Computersystem offenbar vor, dass sich Fahrzeuge auf den jeweiligen Gleisabschnitten befinden. Daraufhin wurden die Strecken automatisch als belegt erkannt und konnten nicht mehr regulär befahren werden. Auch an mehreren Bahnübergängen kam es dadurch zu Problemen. Die Störungen wirkten sich deshalb nicht nur auf den Zug-, sondern teilweise auch auf den Straßenverkehr aus. ProRail geht von einer gezielten Aktion aus: „Es scheint sich um einen Fall von Sabotage zu handeln“, teilte der Netzbetreiber mit.








































