Gil Ofarim musste bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ in seiner finalen Prüfung antreten. Der Musiker musste in einem Plexiglashelm einen kühlen Kopf bewahren.
Finalprüfung für Gil – und die hat es buchstäblich in sich. Vier Stationen, vier „Hell Holes“, vier Mal tief reinlangen, während der Dschungel beschließt, es ihm so unangenehm wie möglich zu machen. Pro Runde hat Gil genau 60 Sekunden Zeit, um in Kästen vor sich einen Stern abzuschrauben. Klingt machbar, wäre da nicht der Plexiglas-Helm um seinen Kopf, der sich parallel mit allem füllt, was krabbelt, zappelt und definitiv nicht zur Wohlfühlzone gehört.
Gil Ofarim bleibt in Dschungelprüfung ruhig
Zum Warmwerden gibt es Mehlwürmer, die sich bis unter Gils Nase stapeln. Er bleibt erstaunlich ruhig, schraubt, greift und verstaut den ersten Stern. In Runde zwei wird im nächsten Helm auf Kakerlaken hochgefahren. Mehr Beine, mehr Gewusel, gleicher Ablauf: Gil lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und dreht den nächsten Stern ab, als würde er zu Hause eine Schraube am Küchenschrank lösen. Dann wird es richtig ungemütlich: Skorpione und Riesenkakerlaken ziehen in Station drei in seinen Helm ein. Während andere längst über Flucht nachdenken würden, entwickelt Gil so etwas wie Routine im Chaos.
Reingreifen in das „Hell Hole“ mit Ratten, Stern abdrehen, einpacken – fertig. Stern Nummer 3 für Gil. Sonja bringt es treffend auf den Punkt: „Er hat den Dreh raus!“ Die vierte und letzte Station setzt noch einen drauf. Im Kasten warten diesmal gleich zwei Sterne, umringt von hunderten Ameisen. Im Helm werden währenddessen Schlangen eingelassen, dicht vor Gils Gesicht.
Unbeeindruckt schraubt er den ersten Stern ab, dann den zweiten, noch bevor alle Schlangen ihren Platz gefunden haben. Anschließend heißt es: ausharren. 60 Sekunden mit den Reptilien, keine Bewegung, kein Ausweichen. Als die Zeit abläuft, ist klar: Gil hat geliefert. Fünf von fünf möglichen Sternen wandern in den Beutel und damit Vorspeisen fürs Camp, ein persönlicher Drink und ein exklusives Goodie für ihn selbst.


















































