Das Leben als Bundeskanzler hat für Friedrich Merz viele Veränderungen mit sich gebracht. Nun gibt der CDU-Politiker auch private Einblicke und verrät, dass er fast keinen Alkohol mehr trinkt.
Seit 147 Tagen ist Friedrich Merz im Amt. Seitdem hat sich sein Leben spürbar verändert – auch im Privatleben. Denn das Amt begleite ihn 16 Stunden am Tag – da bleibt das Privatleben manchmal auf der Strecke.
„Ich trinke praktisch keinen Alkohol mehr“
„Ich trinke praktisch keinen Alkohol mehr“, erklärte der 69-Jährige beim „Ständehaus-Treff“ der Rheinischen Post in Düsseldorf. Das war früher anders: In der Jugend hat es Friedrich Merz nämlich ordentlich krachen lassen. „Ich habe relativ früh Probleme mit meinen Eltern bekommen, ich hatte schulterlange Haare, bin mit dem Motorrad durch die Stadt gerast, mein Stammplatz mit zwei Freunden war die Pommesbude auf dem Marktplatz bei uns um die Ecke, ich habe angefangen zu rauchen und Bier zu trinken“, erzählte Friedrich Merz damals in einem Interview mit dem Tagesspiegel.
Seine spätere Frau habe er auf einer Party kennengelernt, da war er 25 Jahre alt: „Ich habe in diesem Sommer gerade meine spätere Frau kennengelernt, auf einer Party eines Kommilitonen, einem wüsten Fest. Ich war Vorsitzender der Jungen Union hier in Brilon.“
Im „Ständehaus-Treff“ erzählte Friedrich Merz, dass er jetzt zu einem „Stück Inventar der Bundesrepublik Deutschland“ geworden sei. Zwar müsse er immer erreichbar sein, „aber ich gehe zum Beispiel am Wochenende raus. Versuche, mit meiner Frau Zeit zu verbringen.“ Er probiere auch, mindestens an einem Tag am Wochenende zu Hause zu sein.
Wenn er nicht Bundeskanzler geworden wäre, wäre das für den CDU-Politiker keine Tragödie gewesen: „Es ist nie so gewesen, als ob ich nun gesagt hätte, auf meinem Grabstein muss draufstehen: Bundeskanzler a.D. Ich seh‘ das eh nicht mehr.“


















































