Carola aus der RTLZWEI-Sozialdoku „Armes Deutschland“ ist ein Kapitel für sich. Die Bürgergeld-Empfängerin ist bei Stefan rausgeflogen und beim nächsten Ex-Freund untergekommen. Komfortabel sind seine vier Wände jedoch nicht – es gibt nicht mal Strom.
Die Arbeitsverweigerin hat erst kürzlich „Armes Deutschland“-Kollegen Chris getroffen. Als sie danach nach Hause zurückkehrte, waren die Fronten mit Stefan verhärtet. Anschließend kam es offenbar zum Eklat – zwischen den beiden ist schon wieder alles aus.
Carola und der Kölnberg sind fest miteinander verwurzelt – schließlich lebt die 40-Jährige seit über sechs Jahren hier. Mal bei dem einen und mal bei dem anderen Mann. Doch jetzt ändert sich für die Bürgergeld-Empfängerin alles! Nach einem Streit mit Stefan, kehrt Carola dem Kölnberg den Rücken und zieht mit Sack und Pack zu ihrem Ex-Mann Marco in den Rhein-Erft-Kreis. Wird das Ex-Ehepaar zurechtkommen oder fliegen schon bald wieder die Fetzen?
Der Grund für die Trennung? Stefan war eifersüchtig auf Marco. Doch dieser stellt klar: „Wir waren zwar mal verheiratet, aber ich werde mit Carola nicht mehr zusammen kommen oder irgendwas haben.“ Mit Marco war Carola insgesamt 14 Jahre liiert – laut den gesetzlichen Bestimmungen dürfte sie bis zu sechs Wochen bei ihm bleiben. Ob sie bis dahin eine eigene Bleibe hat, ist eher unwahrscheinlich. Denn zuletzt kam Carola ausschließlich bei ihren Ex-Freunden unter – und davon gibt es einige.
„Dass Bürgergeld-Empfänger bis dahin bezahlen und nicht mehr“
Jedoch habe er in seiner Wohnung keinen Strom, denn mit rund 700 Euro liegt er im Rückstand. „Dass Bürgergeld-Empfänger bis dahin bezahlen und nicht mehr. Irgendwann kannst du’s von deinem Bürgergeld nicht mehr bezahlen, dann kommt einer und stellt dir den Strom ab. Das wird noch vielen passieren“, sagt der arbeitslose Rollstuhlfahrer in der neuen Folge von „Armes Deutschland“.
Carola hat noch nie in ihrem Leben gearbeitet und rechnet bei „Armes Deutschland“ vor, wenn sie einen Job hätte. „Wenn ich acht Stunden arbeiten gehen würde, angenommen 1100 Euro verdienen würde, und ich hätte eine Wohnung, die Miete würde 600 Euro kosten. Rechne mal, 1100 Euro minus 600, da hab ich noch 400 Euro für’n ganzen Monat. Davon kommt der Strom, Telefon und Internet. Und was fress‘ ich dann von dem Rest?“, so die Bürgergeld-Empfängerin. Abgesehen davon, dass diese Rechnung einen Rechnungsfehler hat – es sind Aussagen, welche die Zuschauer wohl nicht nachvollziehen können.
RTLZWEI zeigt „Armes Deutschland – Stempeln oder abrackern?“ immer dienstags um 20.15 Uhr.










































