Mandarinen gehören zur kalten Jahreszeit einfach dazu. Besonders in der Vorweihnachtszeit landen die kleinen Zitrusfrüchte regelmäßig im Einkaufswagen. Doch manchmal folgt nach dem Schälen die große Enttäuschung: Statt angenehm süß schmeckt die Mandarine unangenehm sauer. Ein ungewöhnlicher Trick aus Japan soll genau dieses Problem lösen – und dafür werden lediglich zwei Schüsseln Wasser benötigt.
Ob als kleiner Snack zwischendurch, im Nikolausstiefel oder auf dem Weihnachtsteller: Mandarinen sind im Winter besonders beliebt. Allerdings schmecken längst nicht alle Früchte gleich. Während manche besonders süß und saftig sind, haben andere eine deutlich säuerliche Note.
Entscheidend für den Geschmack ist vor allem das Verhältnis zwischen Zucker und Säure. Je höher der Säureanteil im Verhältnis zum Zuckergehalt ausfällt, desto saurer wird die Frucht wahrgenommen. Doch angeblich lässt sich der Geschmack mit einem einfachen Hausmittel beeinflussen.
Mit diesem Wasser-Trick sollen Mandarinen süßer schmecken
Ein ungewöhnlicher Lifehack aus Japan soll Abhilfe schaffen und macht die Zitrusfrüchte süß – und zwar innerhalb von zehn Minuten. Dafür werden zunächst zwei Schüsseln vorbereitet, wie „watson“ schreibt. Eine wird mit etwa 40 Grad warmem Wasser gefüllt, die andere mit kaltem Wasser.
Anschließend werden die ungeschälten Mandarinen für ungefähr zehn Minuten in das warme Wasser gelegt. Danach kommen die Früchte für einige Minuten in das kalte Wasserbad. Zum Schluss müssen sie nur noch abgetrocknet und geschält werden.
Die Idee dahinter: Durch die Wärme soll sich der Säuregehalt der Früchte verringern, wodurch sie anschließend süßer schmecken könnten. Wissenschaftlich ausreichend nachgewiesen ist diese Erklärung allerdings nicht. Auch die Behauptung, dass Zitronensäure durch geöffnete Poren der Schale entweicht, ist nicht gesichert. Ein höherer Zuckergehalt entsteht durch das Wasserbad jedenfalls nicht.

Darauf kommt es bereits beim Einkauf an
Wer möglichst süße Mandarinen genießen möchte, sollte deshalb schon beim Einkauf genauer hinschauen. Früchte, die sich für ihre Größe relativ schwer anfühlen, besitzen häufig einen hohen Saftgehalt. Auch ein angenehmer, fruchtiger Duft kann ein gutes Zeichen sein.
Eine Garantie für besonders süßen Geschmack gibt es allerdings nicht. Denn neben der Sorte spielen auch der Reifegrad und die Anbaubedingungen eine wichtige Rolle.
Wer eine saure Mandarine erwischt hat, kann den japanischen Wasser-Trick durchaus ausprobieren. Ob die Frucht danach tatsächlich milder schmeckt, ist jedoch nicht garantiert.
Quellen: watson.de, RTL


















































