Bei „Hartz und herzlich“ sorgt Pascals berufliche Situation erneut für Diskussionen. Nach mehreren Anläufen auf dem Arbeitsmarkt ist der 24-Jährige weiterhin auf Unterstützung angewiesen. Nun macht er deutlich, warum es seiner Meinung nach mit der Jobsuche bislang nicht richtig funktioniert hat.
Die berufliche Zukunft beschäftigt Pascal bereits seit längerer Zeit. Der Mannheimer hatte zuletzt ein Praktikum im Garten- und Landschaftsbau absolviert. Doch nach rund sechs Wochen war Schluss. Anschließend stand auch sein Bürgergeld auf der Kippe.
Pascal gibt die Schuld dem Jobcenter
In den neuen Folgen von „Hartz und herzlich“ spricht Pascal mit seiner Mutter Beate über seine Erfahrungen mit dem Jobcenter – und zeigt sich alles andere als zufrieden.
„Die vom Jobcenter labern einem ja bei jedem Termin das Selbe ans Ohr“, beschwert sich der 24-Jährige. Seiner Ansicht nach fehle es vor allem an einer passenden beruflichen Perspektive für ihn: „Weil sie einfach nicht wissen: Wie geht man damit um und wo kann man ihn am besten hinschicken.“
Pascal wünscht sich offenbar weniger Maßnahmen und stattdessen eine konkrete Arbeitsstelle. In der Vergangenheit hatte er bereits verschiedene berufliche Möglichkeiten ausprobiert. Seine Gehbehinderung und eine Lese-Rechtschreibschwäche erschweren die Suche nach einer geeigneten Tätigkeit zusätzlich.
Dass es zwischen Pascal und dem Jobcenter immer wieder kracht, ist für Zuschauer der RTLZWEI-Sozialdoku nichts Neues. In einer früheren Folge arbeitete er beispielsweise zwölf Stunden pro Woche in einem Minijob. Pascal ging davon aus, deshalb nicht mehr an einer zusätzlichen Maßnahme teilnehmen zu müssen. Das Jobcenter sah das anders: Laut RTLZWEI waren trotz seiner Gehbehinderung mehr als zwei Arbeitsstunden pro Tag vorgesehen.

Beate warnt ihren Sohn vor möglichen Sanktionen
Mutter Beate blickt unterdessen bereits auf Pascals 25. Geburtstag. Denn dann fällt er nicht mehr in die Zuständigkeit des Jobcenters Junges Mannheim. Sie warnt ihren Sohn deshalb eindringlich: „Du bist jetzt fast 25, dann kommst du ins große Jobcenter!“
Dort erwartet sie strengere Vorgaben. Vor allem bei Bewerbungen könnte es ihrer Meinung nach ernst werden. „Wenn du dich dort nicht bewirbst und die das sehen, dann kriegst du eine Sanktion!“, macht Beate ihrem Sohn klar. Pascal kann sich dafür wenig begeistern. Seine knappe Reaktion: „Das ist ja auch blöd.“
Wie es beruflich für den 24-Jährigen weitergeht, bleibt damit offen. Klar ist jedoch: Das Thema Arbeit und Jobcenter dürfte Pascal auch in den kommenden Folgen von „Hartz und herzlich“ weiter beschäftigen.
RTLZWEI zeigt „Hartz und herzlich“ täglich um 18.05 Uhr.


















































