Bushido und Anna-Maria Ferchichi mussten sich von ihren langjährigen Nannys trennen. Der Grund: bürokratische Hürden in Deutschland. In ihrem Podcast macht das Paar seinem Ärger über die Behörden nun deutlich Luft.
Mit der Rückkehr von Dubai nach Deutschland wollten Bushido (47) und Anna-Maria Ferchichi eigentlich einen Neustart wagen. Doch der Umzug hatte auch eine schmerzhafte Konsequenz: Ihre langjährigen Nannys Gretchen und Phemi konnten nicht dauerhaft bei der Großfamilie bleiben.
Vier Jahre lang hatten die beiden Frauen von den Philippinen mit der Familie in Dubai gelebt und gehörten längst zum engsten Umfeld der Ferchichis. Nach dem Umzug kamen sie zunächst sogar mit nach Deutschland. „Gretchen und Phemi sind unsere früheren Nannys, die vier Jahre mit uns in Dubai gelebt haben. Sie sind dann noch ein paar Monate mit uns in Deutschland gewesen”, erzählt Anna-Maria im Podcast „Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi“.
Doch dann machte die deutsche Bürokratie der Familie einen Strich durch die Rechnung. Eine dauerhafte Beschäftigung der beiden Nannys scheiterte nach Angaben des Paares an den geltenden Visabestimmungen. Der Abschied von den beiden Frauen war für Bushido und Anna-Maria Ferchichi ein absoluter Schock.
Auch Gretchen und Phemi selbst sollen mit der Situation zunächst große Schwierigkeiten gehabt haben. „Sie haben sich erst geweigert“, berichtet Anna-Maria über die geplante Rückkehr auf die Philippinen. Die Vorstellung, wieder in das frühere Familienleben zurückzukehren, war für die beiden Nannys offenbar mit Ängsten verbunden.
„Die hatten auch ein bisschen Angst, zurückzugehen. Das habe ich gemerkt. Angst vor dieser Distanz zu ihren Ehemännern. Wenn du irgendwie acht Jahre im Ausland warst, neun Jahre, zehn Jahre, dann warst du nicht bei deiner Familie. (…) Es ist schon schwer, sich wieder einzugliedern.“
Bushido wettert gegen deutsche Behörden
Vor allem Bushido kann die Entscheidung nicht nachvollziehen und macht seinem Ärger deutlich Luft. „Ich finde das schon echt eine absolute Frechheit, dass uns vonseiten des deutschen Staates keine Möglichkeit gegeben wurde, dass wir Gretchen und Phemi bei uns behalten durften.“
Dabei hätte das Paar die beiden Frauen gerne weiter beschäftigen wollen. „Wir hätten sie offiziell in ein sozialabgabepflichtiges Arbeitsverhältnis einstellen können, wo sie wirklich einen tollen Lohn verdient hätten. Alles an Lohnsteuer und Krankenkasse wäre abgeführt worden“, betont der 47-Jährige.
Für Bushido und Anna-Maria Ferchichi ist die Entscheidung deshalb besonders bitter: Gretchen und Phemi hätten gerne weiter für die Familie gearbeitet. Am Ende scheiterte dieser Wunsch jedoch an den rechtlichen und bürokratischen Vorgaben in Deutschland.














































