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„Hartz und herzlich“: Bürgergeld-Empfänger Maik will sich Führerschein vom Jobcenter finanzieren lassen

Jasmin und Maik aus "Hartz und herzlich"
RTLZWEI

Bei Jasmin und Maik aus „Hartz und herzlich“ bleibt kaum ein Stein auf dem anderen. Die jungen Eltern sind derzeit ohne eigene Wohnung und von ihren Kindern getrennt. Während das Paar dringend eine neue Bleibe sucht, schmiedet Maik bereits weitere Pläne: Neben einer Zahnsanierung soll auch ein Führerschein her – und dessen Kosten könnte das Jobcenter übernehmen.

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Jasmin und Maik gehören seit Jahren zu den bekannten Gesichtern von „Hartz und herzlich“. Die Zuschauer haben das junge Paar durch zahlreiche Höhen und Tiefen begleitet. Hochzeit, Familienzuwachs, finanzielle Sorgen und Probleme im Alltag spielten dabei immer wieder eine große Rolle.

Zuletzt lebten Jasmin und Maik gemeinsam mit ihren beiden Kindern in einer Eltern-Kind-Einrichtung. Weil zunächst davon auszugehen war, dass die Familie dort länger bleiben würde, gaben sie ihre Dreizimmerwohnung in Rostock-Groß Klein auf. Für das Paar war das ein emotionaler Schritt, schließlich handelte es sich um das erste gemeinsame Zuhause.

Jasmin und Maik sind von ihren Kindern getrennt

Inzwischen hat sich die Situation jedoch erneut grundlegend verändert. Nach dem Auszug aus der Einrichtung haben Jasmin und Maik keine eigene Wohnung mehr und sind derzeit von ihren Kindern getrennt. Übergangsweise kommen sie bei Maiks Mutter Bärbel unter. Eine dauerhafte Lösung ist das allerdings nicht. Das Paar muss sich deshalb dringend um eine neue Bleibe kümmern.

Doch die Wohnungssuche ist nicht die einzige Baustelle. Maik möchte auch persönlich und beruflich einiges verändern. Unter anderem plant der Rostocker, sein Gebiss sanieren zu lassen. Gleichzeitig hofft der Bürgergeld-Empfänger auf einen neuen Job – und dafür benötigt er nach eigenen Angaben einen Führerschein.

Jobcenter soll Führerschein von Maik finanzieren

In den neuen Folgen der RTLZWEI-Sozialdoku erzählt Maik voller Vorfreude von seinen Plänen. „Ich kriege den Führerschein gestellt“, erklärt er stolz. Sein zukünftiger Arbeitgeber müsse dafür lediglich einen entsprechenden Antrag ausfüllen, den Maik anschließend beim Jobcenter einreichen könne.

„Damit ich mit dem Firmenauto herumcruisen kann“

Der Rostocker geht offenbar davon aus, dass die Behörde anschließend die Kosten für seine Fahrerlaubnis übernimmt. „Und dann übernehmen die den Führerschein, damit ich mit dem Firmenauto herumcruisen kann“, freut er sich lachend.

Ganz sicher ist die berufliche Zukunft allerdings noch nicht. Einen Arbeitsvertrag hat Maik bislang nicht unterschrieben. Dennoch spricht der Bürgergeld-Empfänger bereits sehr zuversichtlich über die mögliche Stelle und die damit verbundenen Pläne. Ob der Job tatsächlich zustande kommt und das Jobcenter die Kosten für seinen Führerschein übernimmt, bleibt zunächst abzuwarten.

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