Eigentlich sollte die Suchttherapie für Lausi ein wichtiger Schritt in ein neues Leben werden. Doch nach nur sechs Wochen ist Schluss: Die 34-Jährige hat die Behandlung in Zwickau vorzeitig abgebrochen und ist zurück nach Dresden gekehrt. Bei „Hartz Rot Gold“ zieht sie ein ernüchterndes Fazit.
Formate wie „Hartz und herzlich“, „Armes Deutschland“ oder „Hartz Rot Gold“ begleiten Menschen, die mit wenig Geld auskommen müssen und häufig vor ganz unterschiedlichen Problemen stehen. Auch bei „Hartz Rot Gold“ stehen die Protagonisten immer wieder vor neuen Herausforderungen.
Drei Monate sollte Lausi ursprünglich in der Einrichtung bleiben. Doch offenbar lief die Therapie ganz anders, als sie es sich vorgestellt hatte. Unter anderem habe es Schwierigkeiten mit anderen Patienten gegeben. Zudem fanden nach ihren Schilderungen deutlich weniger therapeutische Gespräche statt als erwartet.
Am Ende entschied sich Lausi deshalb für den Abbruch. „Die Suchttherapie war für’n Arsch“, stellt die 34-Jährige bei „Hartz Rot Gold“ unmissverständlich klar. Trotzdem will Lausi ihren eingeschlagenen Weg nicht aufgeben. Nach eigenen Angaben ist sie seit rund einem Jahr trocken – allerdings gab es zwischenzeitlich einen zweiwöchigen Rückfall.
Lausi plant einen Neustart in Dresden
Zurück in Dresden will Lausi nun wieder nach vorne schauen. Gemeinsam mit ihrer Hündin Motschi hofft sie auf ein neues Zuhause. Eine knapp 50 Quadratmeter große Wohnung hat die 34-Jährige bereits gefunden. Allerdings muss noch geklärt werden, ob das Jobcenter die Kosten übernimmt.
Auch beruflich möchte Lausi etwas verändern und kann sich einen Minijob vorstellen. Gleichzeitig will sie sich weiter um ihre psychischen Probleme kümmern. Statt einer stationären Behandlung soll ihr künftig eine ambulante Psychotherapie helfen.
Nur bei ihrem Ex-Freund Paddy scheint Lausi einen klaren Schlussstrich gezogen zu haben. Ein Liebes-Comeback kann sie sich nicht vorstellen. Vor allem sein Verhalten unter Alkoholeinfluss ist für die Dresdnerin ein Problem.

Paddy will wieder arbeiten: „Die paar Taler, die man vom Amt kriegt“
Paddy beschäftigt unterdessen seine eigene Zukunft. Der 42-Jährige ist in Bremerhaven und muss seine Pläne offenbar neu sortieren. Ein Umzug nach Ostdeutschland wird nach Angaben von RTLZWEI wahrscheinlich nicht stattfinden. Beruflich steckt der gelernte Dachdecker ebenfalls fest.
Das soll sich jedoch ändern. Über eine Personalvermittlung hofft Paddy, wieder einen Job zu finden. Dass sich Arbeit für ihn auch finanziell lohnen würde, macht er deutlich: „Es ist schöner, bisschen mehr auf dem Konto zu haben als die paar Taler, die man vom Amt kriegt.“ Neben Job und möglichem Umzug gibt es bei Paddy allerdings noch eine weitere Baustelle: sein Liebesleben.

Überraschendes Geständnis über Ex-Freundin Lausi
Mit Jasmin ist der Beziehungsstatus zumindest aus Paddys Sicht nicht eindeutig. Zwischen den beiden läuft eine Art „Freundschaft plus“, während Jasmin offenbar deutlich weiter denkt und sogar von einer Hochzeit träumt.
Umso überraschender ist, was Paddy über seine Ex-Freundin Lausi zu sagen hat. Denn während die 34-Jährige ein erneutes Liebes-Comeback ablehnt, scheint Paddy die gemeinsame Vergangenheit noch nicht komplett abgehakt zu haben. Er könnte sich offenbar vorstellen, noch einmal mit Lausi zusammenzukommen.
Damit gehen die Vorstellungen der beiden derzeit deutlich auseinander: Lausi konzentriert sich nach ihrer abgebrochenen Therapie auf ihren Neustart in Dresden – während Paddy neben seiner Jobsuche auch sein Gefühlschaos klären muss.
RTLZWEI zeigt die neue Folge von „Hartz Rot Gold“ am 29. September 2026 um 20.15 Uhr.


















































