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Die Nachrichten des Tages am 05.06.23
„Tag X“ in Leipzig: Polizei spricht von schweren Ausschreitungen
Nach dem Urteil gegen Lina E. wegen Gewalttaten gegen Rechtsextreme kam es zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei in Leipzig. Gegen fünf Menschen wurden Haftbefehle erlassen, wie eine Polizeisprecherin laut Medienberichten mitteilte. Zwischenzeitlich wurden von der Polizei hunderte Teilnehmer eingekesselt. Zuvor wurden Steine und Flaschen auf Polizisten geworfen. Rund 1.500 Menschen haben sich insgesamt versammelt – ein Drittel der Demonstranten seien gewaltbereit gewesen. Wasserwerfer wurden in Stellung gebracht, diese kamen jedoch nicht zum Einsatz. „Die Lage auf der Karl-Liebknecht-Straße wird unfriedlich. Unsere Kräfte werden immer wieder attackiert und mit Steinen/Pyrotechnik beworfen“, schrieb die Polizei beim Kurznachrichtendienst Twitter am Samstag. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. Denn in der Stadt fand zeitgleich auch noch das Stadtfest, das Sachsenpokal-Finale sowie ein Konzert von Herbert Grönemeyer statt.
AfD-Hoch: CDU-Boss Merz wird deutlich
Die AfD erlebt derzeit ein Umfragehoch. Laut Umfragen kommt die rechtspopulistische Partei auf 18 bis 19 Prozent und liegt damit gleichauf mit der SPD. Im kommenden Jahr stehen einige Landtagswahlen an. CDU-Boss Merz hat sich klar gegen ein Bündnis mit der AfD ausgesprochen. „Solange ich Parteivorsitzender der CDU bin, wird es keinerlei Zusammenarbeit mit dieser Partei geben“, sagt der Politiker im ZDF. „Wenn wir eine handwerklich und politisch gut arbeitende Regierung hätten, dann läge die AfD nicht bei 18 Prozent“, ätze Merz gegen die Bundesregierung. Bundeskanzler Olaf Scholz hatte die AFD kürzlich als „Schlechte-Laune-Partei“ betitelt. „Den Bürgern ist tatsächlich das Lachen gründlich vergangen“, sagte Alice Weidel. „Das liegt aber nicht an einer vermeintlich übellaunigen AfD, sondern an einer Laienspieltruppe, die im Bundeskabinett täglich ein trauriges Polit-Kabarett abliefert“, so die AfD-Vorsitzende weiter.
Todes-Drama bei Ironman in Hamburg
Hamburg steht unter Schock! Der Ironman in der Hansestadt endete in einer Tragödie. Ein Fahrer eines Begleitmotorrads stirbt nach einem Unfall mit einem Athleten auf dem Fahrrad. „Es war vorhersehbar. […] Es waren einfach zu viele Motorräder auf der Strecke, das haben sogar die Reporter selbst gesagt“, sagte ein Zuschauer gegenüber RTL. Dennoch habe man Verständnis dafür, dass man den Wettkampf nicht abgebrochen habe. „Es sind über 300 Sportler am Start. Wie soll man das alles plötzlich stoppen?“, sagt ein Triathlon-Fan. „Es war kein Attentat, sondern ein Unfall. Das ist ein Unterschied“, heißt es weiter.


















































