Am Samstag findet der Christopher Street Day in Berlin statt. Hunderttausende Menschen feiern auf der Straße – das gefällt nicht allen. Neonazis wollen den CSD in der Hauptstadt stören.
Am kommenden Samstag zeigt sich Berlin von seiner queeren Seite. Der CSD in der Hauptstadt zählt zu den größten der Republik. Auch zahlreiche Promis lassen sich blicken – so auch Julian F.M. Stoeckel und Micaela Schäfer, welche auf dem Wagen der Sicherheitsfirma BEST mitfahren.
„Jede Liebe benötigt Schutz und Halt“
„Ich darf in diesem Jahr der Host vom CSD-Truck von BEST sein. Ich freue mich, dass ich den CSD Berlin damit unterstützen kann und eine Stimme für Vielfalt und Gleichberechtigung sein darf! Jede Liebe benötigt Schutz und Halt“, sagt Julian F.M. Stoeckel im exklusiven Interview mit KUKKSI.

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Zuletzt versuchten jedoch immer wieder Neonazis, die Pride-Paraden zu stören. So auch beim CSD in Berlin-Marzahn am 21. Juni, wo die Neonazi-Gruppe „Deutsche Jugend voran“ (DJV) eine Gegendemo organisierte. Nun wurden auch Attacken und Störaktionen beim Berliner CSD unter dem Titel „Gemeinsam gegen den CSD-Terror und der Identitätsstörung“ angekündigt. Der Vorstand des Berliner CSD gab an, mit der Polizei in „regelmäßigem und vertrauensvollem Austausch“ zu stehen, wie die Berliner Zeitung meldet.
Julian F.M. Stoeckel: „Ich habe Vertrauen in die Berliner Polizei“
Julian F.M. Stoeckel macht sich darüber weniger Gedanken, denn der TV-Star vertraut der Polizei: „Das bereitet mir ehrlich gesagt keine Sorge! Ich habe Vertrauen in die Berliner Polizei, dass sie alle Menschen, die beim CSD dabei sein wollen, auch schützen vor solchen möglichen Gefahren!“
Zuletzt gab es immer wieder Anfeindungen gegen Homosexuelle. Solche Erfahrungen musste Julian F.M. Stoeckel glücklicherweise noch nie erleben: „Ich hatte solche Erfahrungen noch nie (zum Glück) und es erfüllt mich mit Trauer und Angst, dass so viele Homosexuelle schon Opfer solcher Taten geworden sind. Wir müssen alle zusammenstehen und uns nicht gegenseitig bekämpfen. Jeder darf so sein und so leben, wie er oder sie möchten. Das ist der wichtigste Teil unseres Grundgesetzes.“
Nachdem die Anfeindungen gegen die queere Community zuletzt zugenommen hatten, findet auch der Berliner CSD unter dem Motto „Nie wieder still!“ statt. Die Demonstration beginnt um 12 Uhr an der Leipziger Straße / Charlottenstraße. Die ersten Fahrzeuge und Fußgruppen erreichen die Abschlusskundgebung voraussichtlich gegen 15:30 Uhr. Die Route führt durch die zentralen Punkte der Hauptstadt – von der Leipziger Str. über den Potsdamer Platz, Nollendorfplatz und die Klingelhöferstraße bis zum Brandenburger Tor.


















































