Bei RTL bahnt sich derzeit ein drastischer Umbruch an. Die Sendergruppe entlässt 600 Mitarbeiter. Ein bekanntes Sendergesicht erhebt nun heftige Vorwürfe gegen den eigenen Arbeitgeber und gibt Stefan Raab eine Mitschuld an den Massenentlassungen.
„Der Medienmarkt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Um langfristig erfolgreich und wettbewerbsfähig zu bleiben, richten wir RTL Deutschland noch konsequenter auf das Streaming Geschäft aus. Mit dem dynamischen Wachstum von RTL+ und der geplanten Übernahme von Sky haben wir eine starke Basis für künftigen Erfolg“, verkündete Stephan Schmitter, CEO RTL Deutschland.
RTL baut um die 600 Stellen in Deutschland ab
Insgesamt baut die Sendergruppe in Deutschland um die 600 Stellen ab. „Diese Maßnahmen sind tiefgreifend, aber zwingend notwendig und werden die Position von RTL Deutschland angesichts der strukturellen und konjunkturellen Herausforderungen nachhaltig stärken“, heißt es in dem Statement weiter.
Micky Beisenherz, der unter anderem als Autor für das Dschungelcamp tätig ist, meldete sich zu Wort und schießt in einem Statement gegen seinen eigenen Arbeitgeber. Als bekannt wurde, dass RTL zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlässt, postete Micky Beisenherz auf der Plattform X: „Danke Stefan.“
Das lässt vermuten, dass Micky Beisenherz kritisiert, dass RTL so viel Geld für Stefan Raab ausgibt – aber die Quoten bisher nicht zufriedenstellend sind. Der Sender hat für die Produktionen von Stefan Raab um die 90 Millionen Euro ausgegeben, wie „DWDL“ berichtet.
Micky Beisenherz teilt gegen Stefan Raab aus: „Für den Scheiß so viel Geld gezahlt“
Ein Nutzer unterstelle Micky Beisenherz, dass er Stefan Raab hasse. Dem widersprach der Dschungelcamp-Autor jedoch: „Ich hasse den nicht. Wirklich. Ich hasse es nur, dass die für den Scheiß so viel Geld gezahlt haben, dass jetzt 600 Leute gehen müssen.“ Den Stellenabbau bei RTL bringt Micky Beisenherz mit der Verpflichtung von Stefan Raab in Verbindung. Ein direkter Zusammenhang zwischen der Rückkehr von Stefan Raab und dem Jobabbau ist jedoch nicht belegt.
Der RTL-Chef bezieht den Stellenabbau auf fehlende lineare TV-Werbeumsätze. Gleichzeitig habe der Konzern massiv in den Ausbau von RTL+ investiert und zählt mit 6,6 Millionen Abonnenten zu einer der erfolgreichsten Streamingdienste im deutschen Markt.











































