Sie kann bis zu 8 Zentimeter groß werden und sieht ziemlich gruselig aus – es handelt sich um die Nosferatu-Spinne! Die Spinnenart breitet sich in Deutschland aus. Ist die Spinne gefährlich und warum breitet sich diese bei uns aus? KUKKSI beantwortet dazu die wichtigsten Fragen.
Spinnen-Phobiker sollten tief durchatmen. Denn die Nosferatu-Spinne wurde in Deutschland zuletzt immer häufiger gesichtet – so beispielsweise in einer Kita in Düsseldorf, wie die Rheinische Post berichtet. Und auch in der Pfalz wurde die Spinne zuletzt häufiger gesichtet, wie der SWR meldet.
Bereits im Jahr 2022 wurde die Nosferatu-Spinne immer mal wieder gesehen – danach verschwand sie jedoch wieder. Doch jetzt feiert sie ihr Comeback! Noch ist sie bis zu zwei Zentimeter ziemlich klein – bis sie ihre volle Größe von 8 Zentimetern erreicht hat, kann es noch einige Monate dauern. Die Nosferatu-Spinne hält sich in der kalten Jahreszeit in ihrem Winterversteck auf – dazu zählen unter anderem Heizungsräume. Im Frühjahr taucht das achtbeinige Tier dann häufiger auf.
Die Nosferatu-Spinne ist eigentlich im Mittelmeerraum heimisch. Doch auch bei uns scheint sie sich wohl zu fühlen – besonders entlang des Rheins scheint es ihr zu gefallen. Doch wie kommt die Spinne überhaupt zu uns? „Bei den ersten in Deutschland aufgefundenen Nosferatu-Spinnen handelt es sich vermutlich um Urlaubsmitbringsel, die sich dann im Schutz der Häuser vermehrt haben“, erklärte Frederik Eggers, vom NABU Niedersachsen bereits im Sommer, laut RTL.de. „Klimawandel und damit einhergehende milde Winter begünstigen nun die Ausbreitung der Tiere“, so der Experte weiter.
Ist die Nosferatu-Spinne gefährlich?
Zugegeben: Wenn die Nosferatu-Spinne ihre volle Größe von acht Zentimetern hat, sieht sie ziemlich gruselig aus. Aber es gibt Entwarnung: Ein Biss der Spinne ist absolut ungefährlich und ähnelt einem Insektenstich. Sollte man eine solche Spinne im Haus entdecken, dann empfehlen Experten, diese keinesfalls totzuschlagen, sondern in einem Glas in der Natur auszusetzen. Nach aktuellem Forschungsstand verdränge diese Spinnenart auch keine heimischen Spinnen. Schon gelesen? So viele Spinnen essen wir im Schlaf unbemerkt!

















































