Bei „Hartz und herzlich“ reißen die Sorgen nicht ab! Pamela muss mit einer kleinen Witwenrente auskommen und erhält zusätzlich Bürgergeld. Doch das Geld ist knapp und nun kommen weitere Probleme hinzu: Ihr Kühlschrank ist kaputt und auch mit dem Jobcenter gibt es Ärger. Die 59-Jährige weiß kaum noch, wie sie die Situation bewältigen soll.
Der Alltag ist für Pamela aus „Hartz und herzlich“ alles andere als einfach. Die Rostockerin muss jeden Euro zweimal umdrehen. Gemeinsam mit ihrer Freundin Marita versucht sie dennoch, das Beste aus ihrer Situation zu machen. Bei einem Treffen auf dem Balkon sprechen die beiden Frauen über ihre finanziellen Schwierigkeiten.
Marita hat ihren Nebenjob aufgegeben und möchte künftig verstärkt die Unterstützung der Tafel in Anspruch nehmen. Allerdings hat sie dort bereits Erfahrungen gemacht, die sie kritisch sieht. „Das kommt darauf an, wann man dran kommt. Man kann sich die Lebensmittel ja aussuchen und muss nicht alles nehmen. Die anderen nehmen alles und schmeißen es in die Tonne“, erzählt Marita.
Pamela muss Lebensmittel auf dem Balkon lagern
Auch Pamela könnte die Unterstützung der Tafel gut gebrauchen. Doch momentan beschäftigt sie ein ganz anderes Problem: Ihr Kühlschrank funktioniert nicht mehr. Eine Neuanschaffung ist angesichts ihrer finanziellen Situation schwierig. Deshalb muss sie sich vorerst anders behelfen.
„Ich habe im Moment keinen Kühlschrank. Mein Kühlschrank ist derzeit der Balkon. Aber es wird auch wieder warm und ich muss mir deshalb was einfallen lassen“, erklärt die 59-Jährige.
Das alte Gerät hatte bereits zuvor erhebliche Probleme gemacht. „Mein Kühlschrank hat nicht mehr gefroren und war richtig warm. Und es war überall Wasser drin. Ich habe jeden Tag wischen müssen, habe Handtücher hingelegt und habe mir diese dadurch versaut“, berichtet Pamela.

Pamela macht dem Jobcenter schwere Vorwürfe
Doch damit nicht genug! Auch wegen ihrer Stromkosten hat Pamela Ärger. Die Bürgergeldempfängerin erhebt schwere Vorwürfe gegen das Jobcenter. Ihrer Darstellung zufolge habe die Behörde zugesagt, die Stromkosten zu übernehmen. Allerdings seien die Zahlungen offenbar nicht wie vereinbart erfolgt.
„Das Jobcenter hat sich verpflichtet, den Strom zu zahlen. Die haben das aber schleifen lassen und jetzt hat sich das zusammengestaut. Ich muss es jetzt ausbaden – obwohl ich dafür nichts kann“, schimpft Pamela.
Besonders ärgert sie, dass sie sich nun selbst um die entstandenen Probleme kümmern muss. „Ich habe nicht gesagt, die sollen den Strom zahlen. Aber die haben sich dafür verpflichtet. Nun habe ich aber die Arschkarte“, macht die Rostockerin ihrem Ärger Luft.
Ob und wie sich die finanziellen Schwierigkeiten lösen lassen, bleibt zunächst offen. Für Pamela bedeutet die Situation jedenfalls eine weitere Belastung in ihrem ohnehin schon schwierigen Alltag.
RTLZWEI zeigt „Hartz und herzlich“ täglich um 18.05 Uhr.

















































