Patrice Aminati kämpft seit drei Jahren gegen schwarzen Hautkrebs im vierten Stadium. Nun spricht die ehemalige Partnerin von Daniel Aminati offen darüber, wie sie die ersten Anzeichen der schweren Erkrankung zunächst unterschätzte. Obwohl sich ein Muttermal auffällig veränderte und sogar blutete, wartete sie rund ein halbes Jahr mit dem Arztbesuch.
Im ZDF-Format „Terra Xplore: Im Kopf von …“ spricht Patrice Aminati (31) mit Psychologe Leon Windscheid über ihre Erkrankung und die Angst vor der Zukunft. Besonders ihre vierjährige Tochter Charly Malika gibt ihr die Kraft, weiterzukämpfen. Doch die 31-Jährige blickt auch auf den Moment zurück, der ihr Leben im Jahr 2023 völlig veränderte.
Patrice Aminati bemerkte auffälliges Muttermal während der Schwangerschaft
Bereits während ihrer Schwangerschaft stellte Patrice Aminati fest, dass sich mehrere Muttermale veränderten. Besonders eine Stelle an ihrem Hals wurde immer größer und wölbte sich zunehmend nach außen. Das Muttermal habe schließlich ausgesehen „wie so eine Rosine“.
Selbst als die Stelle zu bluten begann, vermutete die Influencerin zunächst einen Zusammenhang mit ihrer Schwangerschaft. Den Besuch beim Hautarzt schob sie deshalb immer wieder hinaus. „Und dann habe ich das, wie jeder junge Mensch, so ein bisschen vor mir hergeschoben“, erzählt sie im ZDF.
Dabei gab es in ihrer Familie bereits mehrere Hautkrebserkrankungen. Ihre Mutter war an weißem Hautkrebs erkrankt, ihr Großvater an schwarzem Hautkrebs. Patrice Aminati hatte deshalb zuvor regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen wahrgenommen.
Nach dem Arztbesuch kam die Schockdiagnose
Als die Influencerin schließlich einen Hautarzt aufsuchte, ging alles sehr schnell. Nur zwei Tage später erhielt sie einen Anruf aus der Praxis. Sie sollte umgehend ins Krankenhaus kommen.
„Ich habe gesagt: Ich habe ein kleines Baby zu Hause. Die Waschmaschine läuft! Mich hat das total überfahren“, erinnert sich die 31-Jährige. Die Tragweite der Diagnose sei ihr damals zunächst nicht bewusst gewesen.
Heute weiß Patrice Aminati, wie ernst ihre Erkrankung ist. Dennoch möchte sie die Hoffnung nicht aufgeben. Vor allem für ihre Tochter will sie möglichst lange da sein. „Ich habe die Verantwortung für dieses Kind. Zumindest bis sie 18 ist. Und wenn ich sie auf allen Vieren über diese Ziellinie bringe“, erklärt sie.
Auch ihre eigenen Wünsche hat Patrice Aminati noch lange nicht aufgegeben. „Ich will weiterleben“, betont die Influencerin. Trotz der schweren Erkrankung und belastender Behandlungen möchte sie möglichst viel Zeit mit ihrer Tochter verbringen.

















































