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„Hartz und herzlich“: Ex-Bürgergeld-Empfängerin Janine hat einen Job – „Ich bin gestresst!“

Janine aus "Hartz und herzlich"
RTLZWEI

Janine aus der RTLZWEI-Sozialreportage „Hartz und herzlich“ musste Bürgergeld beziehen. Nun hat sie endlich einen Job – doch von ihrer Arbeit ist die 28-Jährige gestresst. 

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Die meisten Protagonisten aus der RTLZWEI-Sendung „Hartz und herzlich“ haben keinen Job und beziehen Bürgergeld. Janine hat den Sprung in die Arbeitswelt geschafft. Ganz glücklich scheint sie damit jedoch nicht zu sein.

Janine hat vor mehreren Monaten einen Job als Integrationshelferin in einer Kita angenommen, wodurch sich das Leben und der Alltag der alleinerziehenden Zwillingsmutter stark verändert haben. Die ehemalige Beautysalonbetreiberin ist zwar froh, ein festes Einkommen zu haben, doch der neue Job nimmt viel Zeit in Anspruch.

Janine ist gelernte Makeup-Artist und wollte ihren alten Beruf nach der Schließung des Salons nebenbei weiterführen, doch das gestaltet sich schwieriger als gedacht. Der Spagat zwischen Arbeit und Kindererziehung verlangt Janine viel ab. Dass sie nicht mehr ganz so viel Zeit wie früher für ihre Kinder hat, sieht sie mit gemischten Gefühlen.

„Ich habe nur Zeit für mich, wenn ich mir meine Füße abends hochlege“

Der Job in der Kita verlangt von Janine viel ab. „Ja, ich bin gestresst! Die Arbeit, die Rumrennerei, die Kinder natürlich. Ich habe nur Zeit für mich, wenn ich mir meine Füße abends hochlege und ins Bett gehe. Ansonsten ist es Arbeit pur. […] Aber es muss. Das mit dem Laden hat ja nicht geklappt. Deswegen muss da ein Job her, ob ich will oder nicht“, sagt die ehemalige Bürgergeld-Empfängerin bei „Hartz und herzlich“.

„Mein Job ist ein Knochenbrecherjob“

Ihr neuer Job setzt Janine extrem zu: „Mein Job ist ein Knochenbrecherjob. Man hat mit kranken Kindern zu tun, die ganz viel Fürsorge brauchen. […] Das nimmt man dann ja auch mit nach Hause. Das ist manchmal ein emotionaler Kampf. […] Ich steh‘ morgens um 6 auf, dann wecke ich die Kinder und mache das Brot für den Kindergarten fertig. Dann geht es ab in den Kindergarten und von dort aus direkt zur Arbeit. Um 15 Uhr direkt wieder zum Kindergarten. Dann nach Hause und dann fängt erst mein Alltag an.“

Dann stellt sie schließlich auch noch fest: „Viel bleibt mir dann nicht übrig an Zeit. […] Manchmal komme ich dann nach Hause und denke mir: die armen Kinder. Weil die mich dann auch noch stressen. Meine Zündschnur ist schon so kurz, wenn ich von der Arbeit komme.“

RTLZWEI zeigt die Folge von „Hartz und herzlich“ am 11. September 2025 um 16.05 Uhr.

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