Nach dem großen Primetime-Erfolg der Sozialreportage beleuchtet „Hartz und herzlich – Tag für Tag“ das Leben in verschiedenen sozialen Brennpunkten in Mannheim und in Rostock.
Die Doku-Reihe blickt auf den Alltag der Betroffenen und erzählt glaubwürdig und nahbar die Geschichten von Menschen, die am Rande des Existenzminimums leben. KUKKSI verrät, was in den Folgen heute auf RTLZWEI passiert.
„Hartz und herzlich“ Vorschau für 02.12.25
15.00 Uhr: „Hartz und herzlich“
Die Tochter von Hartz-IV-Empfängerin Conny ist hochschwanger. Mutter Conny macht sich Sorgen, dass die 16-jährige Angelina nach der Geburt in ein Mutter-Kind-Heim ziehen muss. Wenige Tage nach dem Besuch vom Jugendamt setzen die Wehen ein. Der 59-jährige Chris bezieht seit elf Jahren Hartz IV. Chris hatte bereits sechs Herzinfarkte und zwei Schlaganfälle und musste, trotz seiner Vorerkrankungen, auf der Couch schlafen. Freunde haben ihm nun ein Bett spendiert. Auch wenn dies etwas zu niedrig ist, freut er sich, endlich bequem schlafen zu können. Die Freude währt nicht lange, denn auf seinem Balkon haben es sich trotz diverser Taubenschrecks die Tiere wieder gemütlich gemacht. Nun haben sie sich ein Nest gebaut und Eier gelegt. Der 24-jährige Tobi ist gelernter Beikoch und hat einen neuen Job über eine Zeitarbeitsfirma bekommen. Nach wenigen Arbeitstagen wird ihm unterwartet gekündigt. Die Zeitarbeitsfirma bietet ihm einen neuen Job an. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln dauert 2 Stunden. Wird er die Tour jeden Tag auf sich nehmen?
18.05 Uhr: „Hartz und herzlich – Tag für Tag Benz-Baracken“
Pascal hat in den vergangenen vier Wochen ein Praktikum im Garten- und Landschaftsbau absolviert. Und obwohl er gern zur Arbeit gegangen ist, war er erleichtert, dass die körperliche Anstrengung jetzt hinter ihm liegt. Doch plötzlich soll sein Praktikum verlängert werden und der 24-Jährige zwei weitere Monate pünktlich zur Arbeit erscheinen. Trotz gutem Lohn möchte der Mannheimer auf keinen Fall in dem Bereich weiter tätig sein, auch wegen aktueller Schmerzen im Sprunggelenk. Nachdem Jerrick seine Ein-Zimmer-Wohnung ausgemistet hat, möchte er jetzt die aussortierte Kleidung spenden. Da er selbst weder Führerschein noch Auto besitzt, hat Lothar einmal mehr seine Hilfe angeboten. Zusammen fahren die Männer eine Obdachlosenunterkunft an, bei der sie vermuten, dass die Klamotten dort gebraucht werden könnten. Nachdem sie erst vor verschlossenen Türen standen, scheint sich doch noch eine Möglichkeit, die Kleidersäcke in die Unterkunft zu bringen, zu ergeben. Eva bekommt heute Besuch von Andy. Die beiden kennen sich noch aus Baracken-Zeiten und haben auch jetzt Gemeinsamkeiten. Beide würden gern umziehen. Eva sogar am liebsten zurück in ihre alte Heimat, die Benz-Baracken. Eine andere Gemeinsamkeit ist, dass beide einen Job suchen. Die 58-Jährige hat bis vor kurzem in einem Seniorentreff gearbeitet und so ihr Bürgergeld aufgestockt. Doch die Umstände haben sich verändert und die Mannheimerin sucht eine neue Herausforderung. Beim Thema Bewerbung hat sie sogar noch Tipps für Andy.
22.15 Uhr: „Hartz und herzlich“
Die Hartz-IV-Empfängerin und vierfache Mutter Sabine muss jeden Cent umdrehen, um über die Runden zu kommen. Außerdem wurde ihr Ehemann Thomas wegen Marihuana-Besitzes zu einer hohen Geldstrafe verurteilt. Die Familie ist allerdings nicht in der Lage, die Summe aufzubringen. Thomas muss einen anderen Weg finden, um seine Strafe zu begleichen. Zudem geht es um den 42-jährigen Tino, der vor sieben Jahren bei einer brutalen Prügelattacke so schwer verletzt wurde, dass er danach von seinem Arbeitgeber aus gesundheitlichen Gründen entlassen wurde. Der fünffache Vater will sich nicht auf Sozialleistungen ausruhen und hat sich mit einem Toiletten-Service für Großevents selbstständig gemacht. Doch die Pandemie macht Tino einen Strich durch die Rechnung. Neben den beruflichen plagen ihn auch private Sorgen: Bei seinem väterlichen Freund Peter haben die Ärzte Krebsmetastasen entdeckt. Ebenfalls in Düren lebt die 28-jährige Jasmine, die noch nie gearbeitet hat. Seit sie denken kann, lebt sie von Hartz IV. Mit den Regelungen des Jobcenters kennt sie sich bestens aus und hilft bei Formularen auch ihren Nachbarn. Gemeinsam mit ihrer vierjährigen Tochter Michelle und ihrem Freund Manuel versucht die frühere Obdachlose, sich durch den Alltag zu kämpfen. Der 24-jährige Manuel würde gerne einer Arbeit nachgehen, die ihm Spaß macht. Diese zu finden, gestaltet sich für den Erwerbslosen jedoch schwer.










































