Das Erdbeben in der Türkei und Syrien hat tausende Menschenleben gekostet, hunderttausende Personen wurden verletzt. Eine Geschichte geht im Netz viral: Ein Baby hat nach Tagen in den Trümmern überlebt – es hing noch an der Nabelschnur der Mutter. Diese ist bei dem schweren Erdbeben gestorben.
Es ist ein Wunder nach dem schlimmen Erdbeben in der Türkei und Syrien. Ein Baby konnte nach Tagen in den Trümmern gerettet werden – es wird im Netz deshalb auch das „Wunderbaby“ genannt. Seine Familie wird es jedoch nie kennenlernen. Denn das Baby ist das einzige Familienmitglied, was die Naturkatastrophe überlebte.
Die zwei schweren Erdbeben erschütterten in der Nacht zum Montag die Grenzregion zwischen der Türkei und Syrien. Zahlreiche Gebäude wurden beschädigt oder sind sogar ganz eingestürzt – so auch ein mehrstöckiges Haus in Dschandairis in der Region Afrin. Dort wohnt eine siebenköpfige Familie. In den Trümmern suchen Rettungskräfte nach Verschütteten – und finden das Baby. „Wir haben Trümmer weggeräumt und diese Kleine gefunden, gelobt sei Gott“, erzählt Chalil Sawadi, am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP.
Baby hang noch an der Nabelschnur – die Mutter stirbt kurz nach Geburt
Nicht nur, dass das Baby gefunden wurde, ist unglaublich – sondern auch die Umstände. Denn das Mädchen hang noch an der Nabelschnur der Mutter, Doch das Kind wird seine Familie niemals kennenlernen. Denn alle Angehörigen sind bei dem schweren Erdbeben ums Leben gekommen – die Mutter, Vater, seine drei Schwestern, sein Bruder und seine Tante haben die Katastrophe nicht überlebt. „Wir haben die Nabelschnur durchtrennt und mein Cousin hat das Baby ins Krankenhaus gebracht“, erzählt Chalil Sawadi weiter. „Sie wurde mit vor Kälte starren Gliedern eingeliefert, ihr Blutdruck war gefallen“, sagte der Arzt Hani Maaruf AFP. „Wir haben erste Hilfe geleistet und ihr Infusionen gegeben, weil sie lange keine Milch bekommen hatte“, so der Mediziner weiter. Der Zustand des Babys ist stabil – jedoch mehrere Reippen sind gebrochen. Offenbar kam das Neugeborene rund sieben Stunden nach dem Erdbeben auf die Welt, wie Experten vermuten. Die Mutter ist kurz nach der Geburt verstorben.


















































