Edin Hasanovic ist zum zweiten Mal als „Tatort“-Kommissar im Einsatz. In der Krimireihe trägt seine Rolle den Namen Hamza Kulina – dahinter steckt ein trauriger Grund.
Sein Name im „Tatort“ ist ein Aufruf gegen das Vergessen. Denn als Kommissar trägt Edin Hasanovic in dem ARD-Krimi den Namen Hamza Kulina. Hamza ist auch der Name eines der Opfer des Terroranschlags von Hanau am 19. Februar 2020.
Der Schauspieler hat den Vater des ermordeten Hamza Kurtovic um sein Einverständnis gebeten, wie der Hessische Rundfunk berichtet. Er sei berührt gewesen, wie die „Gelnhäuser Neue Zeitung“ meldet.
Bei dem Anschlag in Hanau kamen neun Menschen ums Leben
„Lieber Edin, dass du deine Rolle Hamza genannt hast – in Erinnerung an meinen Sohn – hat mich tief bewegt. Diese Geste ist mehr als ein Name. Sie ist ein Zeichen gegen das Vergessen und dafür, dass Hamzas Geschichte weiterlebt“, schrieb der Vater von Hamza bei Instagram. Bei dem Anschlag in Hanau im Jahr 2020 starben neun Menschen. Hamza Kurtovic wurde von dem Täter in einem Lokal erschossen. Der Schauspieler will mit dem Namen Hamza ein Zeichen gegen Rassismus und das Vergessen setzen.
Auch der Rollenname von Melika Foroutan hat eine Bedeutung
Übrigens hat auch der Name der Rolle von Melika Foroutan (Maryam Azadi) eine Bedeutung. Der Name geht zurück auf die Proteste im Iran nach dem Tod der Kurdin Jina Mahsa Amini.
Schon vor Jahren hat Edin Hasanovic eine Anfrage erhalten, ob er Kommissar im „Tatort“ werden will – diese hat er damals abgelehnt. „Ich hatte Angst, dass ich nicht mehr als Schauspieler wahrgenommen werde, sondern nur noch als „Tatort“-Kommissar. Ehrlich gesagt, hatte ich auch jetzt Angst zuzusagen“, sagt der „Tatort“-Kommissar in einem Interview mit „t-online“.
Doch nun war er bereit dafür – und die Rolle des „Tatort“-Kommissars habe seine Karriere verändert: „Es ist eine Ehre. Wenn ich sage, ich bin „Tatort“-Kommissar, ist da eine andere Resonanz. So ein Feedback gab es nicht mal für „Im Westen nichts Neues“, der unter anderem vier Oscars bekommen hat. Angestrebt habe ich das aber nie, weil ich alles auf mich zukommen lasse.“










































