Carola ist einer der bekanntesten Gesichter der RTLZWEI-Sozialdoku „Armes Deutschland“. Bei den Zuschauern sorgt die bekennende Arbeitsverweigerin immer wieder für Kopfschütteln.
Seit mittlerweile sieben Jahren wird Carola von einem Kamerateam für die Bürgergeld-Doku „Armes Deutschland – Stempeln oder abrackern?“ begleitet. Zu Beginn der Dreharbeiten im Jahr 2017 war Carola mit Willi zusammen – die beiden befanden sich zu dem Zeitpunkt in einer schwierigen Situation.
Carola hat seit sieben Jahren keine Bewerbung mehr geschrieben
In der Spezial-Folge „Armes Deutschland – Carolas Welt“ wurde der Alltag von Carola und Willi näher beleuchtet und blickt auf die vergangenen Jahre zurück. „Arbeiten bedeutet mir sehr viel“, erklärte Willi damals. Carola hat hingegen eine ganz andere Einstellung – Arbeiten sei nichts für sie und hat seit mehreren Jahren auch keine Bewerbung mehr geschrieben.
Zuletzt arbeitete Carola mit 16 Jahren
Die Protagonistin hatte damals eine einzige Bewerbung für einen Supermarkt per Hand geschrieben und kassierte daraufhin eine Absage. „Carola, kann es sein, dass das die erste und letzte Bewerbung ist, die du je geschrieben hast?“, fragt eine Mitarbeiterin aus dem Produktionsteam. „Ja, bis jetzt da. Bis jetzt habe ich keine mehr geschrieben, weil ich mich bis jetzt nirgendwo mehr vorgestellt habe“, so die Protagonistin. Sie habe zum letzten Mal mit 16 Jahren gearbeitet – eine Ausbildung hat sie nicht gemacht.
„Für mich ist Carola die größte Schmarotzerin, die in ganz Deutschland rumläuft“
Willi kann die Einstellung von Carola keinesfalls nachvollziehen und findet deutliche Worte: „Für mich ist Carola die größte Schmarotzerin, die in ganz Deutschland rumläuft.“ Willi ging während der Dreharbeiten einem Job als Staplerfahrer nach.
Dass Carola keinen Job hat, ist nicht das einzige Problem. Sie lebte damals auch auf Willis Kosten. Denn der Hartz-IV-Antrag (Heute Bürgergeld) sei für Carola einfach zu anstrengend gewesen. „Wenn das jetzt nicht klappen sollte mit dem Antrag, bin ich ganz ehrlich, suche ich mir einen Job. Weil immer einen Antrag mit sechs Seiten auszufüllen und den Papierkram einzureichen, das ist einfach zu viel. Das ist Stress pur“, berichtet sie.
Darum ging es in der Spezial-Folge „Armes Deutschland – Carolas Welt“
Sie ist mittlerweile nicht mehr aus der Sozialreportage „Armes Deutschland – Stempeln oder abrackern?“ wegzudenken: Carola, die etwas wunderliche, aber äußerst liebenswerte Bürgergeldempfängerin aus Köln. Vor beinahe sieben Jahren ließ Carola die Zuschauer das erste Mal in ihr Leben blicken. Diese durften seither all die Höhen und Tiefen ihres Alltags hautnah miterleben.
Mit der Zeit ist die überzeugte Arbeitsverweigerin zu einem absoluten Publikumsliebling geworden, dessen unverwechselbaren Aussagen tausendfach auf Social Media geliked und sogar regelmäßig parodiert werden. Gemeinsam mit Carola blickt der Zuschauer auf viele ereignisreiche und turbulente Jahre zurück. Von Obdachlosigkeit und Leben im Zelt mit Ex-Freund Willi, über einen Aufenthalt im Gefängnis, einer Schwangerschaft bis hin zur Dreiecks-Beziehung mit Stefan und Lothar am Kölnberg.
Die einzige Konstante: Ihre Einstellung zur Arbeit. Denn egal ob damals noch Hartz IV oder heute das Bürgergeld, eigenständig Geld verdienen kam für sie nie in Frage. Doch wie steht Carola zu ihren vergangenen Entscheidungen? Wie hat sich ihre Einstellung zu Geld und Liebe womöglich verändert? Was würde sie heute anders machen? Und für welchen Mann wird sie sich entscheiden?
Die Spezial-Folge „Armes Deutschland – Carolas Welt“ ist bei RTL+ abrufbar.


















































