Für Jasmin aus „Hartz und herzlich“ wird die finanzielle Situation immer dramatischer! Die 22-Jährige erwartet ihr drittes Kind, doch ausgerechnet jetzt fehlt das Geld zum Leben. Seit Wochen wartet die junge Mutter auf ihre Sozialleistungen. Ein erneuter Besuch beim Jobcenter endet schließlich mit einem emotionalen Zusammenbruch.
Eigentlich wollten Jasmin (22) und ihr Ehemann Maik (23) in Güstrow einen Neuanfang wagen. Doch statt sich auf die bevorstehende Geburt ihres Babys zu freuen, bestimmen Geldsorgen den Alltag des Paares. Besonders die ausstehenden Zahlungen vom Jobcenter bringen die werdende Mutter an ihre Grenzen.
„Ich bin da drin in Tränen ausgebrochen, weil ich langsam nicht mehr kann!“
Nach einem weiteren Behördentermin kann Jasmin ihre Gefühle nicht mehr zurückhalten. „Ich bin da drin in Tränen ausgebrochen, weil ich langsam nicht mehr kann!“, erzählt die 22-Jährige bei „Hartz und herzlich“.
Während Maik inzwischen zumindest eine Zahlung erhalten hat, wartet seine Ehefrau weiterhin auf ihr Geld. Der Grund: Es fehlen wichtige Dokumente. Unter anderem soll Jasmin Nachweise über ihre frühere Unterbringung in einer Einrichtung des Jugendamtes, ihre aktuelle Wohnsituation sowie einen Bescheid des Jobcenters in Rostock vorlegen.
Doch einige Unterlagen kann sie nach eigenen Angaben gar nicht beschaffen. „Ich werde keine Gelder bekommen, weil ich bei einigen Sachen weiß, dass ich sie nicht einreichen kann!“, befürchtet Jasmin. Besonders bitter: Die Bearbeitung könnte sich dadurch erneut hinziehen. „Das verzögert alles wieder um mindestens zwei Wochen!“, klagt sie.

Jasmin und Maik kämpfen um ihre Zukunft
Die finanziellen Schwierigkeiten sind allerdings nur eine von vielen Baustellen im Leben der jungen Familie. Nach Problemen in einer Eltern-Kind-Einrichtung mussten Jasmin und Maik diese verlassen. Ihre beiden Kinder wurden anschließend vom Jugendamt in Obhut genommen.
Für das Ehepaar war das ein schwerer Schlag. Inzwischen haben die beiden eine 46 Quadratmeter große Wohnung in Güstrow gefunden. Dort wollen sie sich eine neue Existenz aufbauen und langfristig wieder mit ihren Kindern zusammenleben.
Doch der Weg dorthin ist schwierig. Neben den Geldproblemen muss Jasmin auch auf ihre Gesundheit achten. Die 22-Jährige befindet sich im sechsten Schwangerschaftsmonat und hatte bereits mit Vorwehen zu kämpfen. Trotzdem packte sie zuletzt beim Aufbau der Möbel in der neuen Wohnung kräftig mit an.
Maik gibt sein Geld lieber fürs Zocken aus
Schon zuvor hatte es zwischen Jasmin und Maik wegen ihrer angespannten finanziellen Situation heftig gekracht. Um etwas Geld aufzutreiben, verkaufte Maik seinen Fernseher für 200 Euro. Doch statt das Geld für Fahrkarten nach Rostock zu verwenden, wo die gemeinsamen Kinder leben, wollte er sich neue Monitore zum Zocken anschaffen.
„Das Geld, was du jetzt bekommst, können wir für Fahrkarten nutzen“, schlug Jasmin vor. Doch Maik reagierte genervt: „Ich hab’ aber keinen Bock, im Monat dafür 126 Euro zu bezahlen.“ Als Jasmin verlangte, dass er auf seine Bildschirme verzichten solle, entgegnete er: „Klar, und worauf soll ich spielen?“ Der werdenden Mutter platzte daraufhin der Kragen: „Du denkst wieder nur ans Zocken. Du wolltest das reduzieren“, warf sie ihrem Ehemann bei „Hartz und herzlich“ vor.
Ob die Familie bald wieder vereint sein kann, bleibt ungewiss. Zunächst müssen Jasmin und Maik ihre Lebensverhältnisse stabilisieren. Und dafür ist vor allem eines dringend notwendig: finanzielle Sicherheit.
RTLZWEI zeigt „Hartz und herzlich“ täglich um 18.05 Uhr.


















































