Die Gen-Z-Proteste sorgen bundesweit für Aufsehen. Auch zahlreiche Prominente schalten sich in die Diskussion ein. Während Dieter Bohlen die Demonstranten unterstützt, warnt Natascha Ochsenknecht vor Gewalt. Auch „Tatort“-Star Jan Josef Liefers hat sich zu den Protesten geäußert.
Unter dem Motto „Gen Z regelt“ gehen am 31. Oktober zahlreiche junge Menschen auf die Straße. Sie protestieren unter anderem gegen die mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht, steigende Lebenshaltungskosten und politische Entscheidungen. Die Demonstrationen beschäftigen längst nicht mehr nur die junge Generation. Auch bekannte Persönlichkeiten aus der Unterhaltungsbranche beziehen Stellung.
Dieter Bohlen unterstützt die Demonstranten
Klare Worte findet Dieter Bohlen. Der 72-jährige Musikproduzent stellt sich in einem Instagram-Video hinter die Protestierenden. „Ja, meine Freunde, es ist richtig, wenn euch der Kragen platzt und wenn ihr demonstrieren geht“, erklärt der DSDS-Juror.
Besonders die Diskussion über eine mögliche neue Wehrpflicht stößt bei dem sechsfachen Vater auf Unverständnis. „Ich bin auch total gegen eine neue Wehrpflicht, ja. Warum? Ich habe sechs Kinder, die würde ich niemals in den Krieg schicken“, stellt Dieter Bohlen klar. Auch mit dem Umgang öffentlicher Gelder ist der Pop-Titan unzufrieden. Sein Appell an die junge Generation: „Deshalb wehrt euch dagegen. Lasst euch nicht alles gefallen.“
Natascha Ochsenknecht warnt vor Gewalt
Natascha Ochsenknecht sieht die Proteste dagegen mit Sorge. Zwar unterstützt die 62-Jährige grundsätzlich das Recht auf freie Meinungsäußerung, bei möglichen Ausschreitungen hört für sie jedoch das Verständnis auf. „Ich bin immer dafür, dass man klar seine Meinung sagt, freie Meinungsäußerung. Aber es gibt für mich tatsächlich Grenzen“, erklärt sie in einem Instagram-Video.
Vor allem mögliche Plünderungen und Sachbeschädigungen bereiten der dreifachen Mutter Sorgen. Schließlich könnten dadurch Geschäftsinhaber und Beschäftigte geschädigt werden, die mit den politischen Forderungen überhaupt nichts zu tun haben.
Jan Josef Liefers befürchtet Ausschreitungen
Auch Jan Josef Liefers beschäftigt sich mit der Protestbewegung. In seinem Podcast „Liefers + Broicher“ spricht der „Tatort“-Star über mögliche Ausschreitungen. „Es wird bestimmt auch knallen. In welchem Ausmaß und was das für eine Dynamik hat, kann ich nicht sagen“, erklärt der Schauspieler. Gleichzeitig zeigt der 62-Jährige Verständnis für die Sorgen junger Menschen und spricht über mangelnde Bildungschancen.
Unterstützung erhält die Bewegung außerdem von Musiker Bela B und Comedian Lennard Rosar. Beide gehören laut RTL zu den Erstunterzeichnern eines offenen Briefes an Bundeskanzler Friedrich Merz, in dem unter anderem bessere Bildung, bezahlbare Lebenshaltungskosten und die Wehrpflicht thematisiert werden.
Nicht alle Prominenten bleiben der Bewegung allerdings treu: Wie die „Berliner Zeitung“ berichtet, zog Sänger Battal Yali seine Unterstützung wegen offener Fragen zur Organisation und finanziellen Transparenz zurück.


















































