Trauer um einen bekannten Internetstar! Der salvadorianische Influencer Carlos Mauricio Gómez ist im Alter von nur 30 Jahren gestorben. Unter dem Namen „El Komanche“ erreichte er ein Millionenpublikum. Nach seinem Tod erhebt sein Manager schwere Vorwürfe: Jahrelange Anfeindungen im Internet sollen den Streamer massiv belastet haben.
Für seine Fans war Carlos Mauricio Gómez vor allem ein unterhaltsamer Gamer, der regelmäßig vor der Kamera stand. Doch abseits seiner erfolgreichen Karriere hatte der 30-Jährige mit erheblichen persönlichen Problemen zu kämpfen. Nun ist der Internetstar tot – und die Umstände seines Todes werfen Fragen auf.
Manager macht Cybermobbing für Tod von „El Komanche“ verantwortlich
Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, wurde der Influencer am 25. Oktober 2026 in einem Hinterhof im mexikanischen Monterrey leblos aufgefunden. Hinweise auf ein Fremdverschulden gab es demnach nicht. Die Ermittler stellten Anzeichen fest, die auf einen Suizid hindeuten könnten. Eine offiziell bestätigte Todesursache liegt bislang jedoch nicht vor.
Besonders schwere Vorwürfe erhebt sein Manager Byron Reyes. Er ist überzeugt, dass die jahrelangen Anfeindungen im Netz eine entscheidende Rolle gespielt haben. Auf Instagram schreibt er: „Im Internet glauben wir ALLE, dass wir das Recht haben, andere anzuprangern oder zu kritisieren, ohne sie überhaupt zu kennen oder zu wissen, wie sehr diese Worte den anderen treffen können.“
Bereits Anfang des Jahres hatte sich Carlos Mauricio Gómez von Twitch zurückgezogen. Damals erklärte er: „Ich verlasse Twitch. Es gibt Leute, die mich nicht mehr auf der Plattform haben wollen.“
Influencer sprach offen über psychische Probleme
Der Streamer hatte in der Vergangenheit kein Geheimnis daraus gemacht, dass er unter psychischen Erkrankungen litt. Schon als Kind war bei ihm nach eigenen Angaben eine bipolare Störung aufgetreten. Auch über Depressionen sprach er öffentlich. „Psychische Erkrankungen sind nicht peinlich, sie sind ernst!“, erklärte er einmal.
Zuletzt stand der Internetstar erneut in der Kritik. Mehrere Kolleginnen hatten ihm sexuelle Belästigung vorgeworfen. Im Netz folgte eine weitere Welle heftiger Reaktionen. Die Anschuldigungen sind jedoch von der Frage nach seiner Todesursache zu trennen.
Mit mehr als 1,7 Millionen Followern auf Twitch gehörte „El Komanche“ zu den bekannten Gesichtern der spanischsprachigen Gaming-Szene. Sein Manager richtet nach dem tragischen Todesfall einen eindringlichen Appell an die Öffentlichkeit: „Bitte lasst uns bewusster damit umgehen, was wir posten.“ Ob die Anfeindungen tatsächlich mit seinem Tod zusammenhängen, ist nicht geklärt.
HINWEIS DER REDAKTION | Du leidest selber an Depressionen oder hast Selbstmord-Gedanken? Dann kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhältst du anonym und rund um die Uhr Hilfe von Beratern. Einen Überblick über alle Beratungsstellen gibt es auf der KUKKSI Hilfeseite.


















































