Künstliche Intelligenz soll den Menschen künftig lästige Arbeit abnehmen – doch diese Vorstellung kommt bei Heiner Lauterbach überhaupt nicht gut an. Im „Kölner Treff“ geriet der Schauspieler mit Gloria-Sophie Burkandt über die Zukunft der Arbeitswelt aneinander. Besonders eine Vision der Tochter von Markus Söder sorgte für deutlichen Widerspruch.
In der WDR-Talkshow sprachen die Gäste am Freitagabend über die zunehmende Bedeutung von künstlicher Intelligenz. Gloria-Sophie Burkandt (27) beschäftigt sich intensiv mit dem Thema und hat darüber das Buch „Generation KI – Menschlich bleiben in der neuen Welt“ geschrieben.
Gloria-Sophie Burkandt träumt von einer neuen Arbeitswelt
Die 27-Jährige sieht in der Technologie vor allem eine Chance. KI könnte ihrer Vorstellung nach künftig Arbeiten erledigen, auf die viele Menschen wenig Lust haben. Dazu zählt sie beispielsweise das Erstellen von Präsentationen oder Excel-Tabellen.
„Die KI macht die Aufgaben, die wir nicht mögen. Das heißt, Präsentationen erstellen, Excel-Tabellen und so weiter – und dass wir uns endlich auf die Sachen fokussieren können, die uns Spaß machen“, erklärte Gloria-Sophie Burkandt in der Sendung.
Doch ihre Überlegungen gehen noch weiter. Gloria-Sophie Burkandt kann sich eine Zukunft vorstellen, in der erfolgreiche KI-Unternehmen entsprechend hoch besteuert werden und dadurch ein Grundeinkommen finanziert werden könnte. Eine solche Entwicklung sieht Heiner Lauterbach (73) allerdings äußerst kritisch.

Heiner Lauterbach widerspricht sofort
Wie „t-online“ berichtet, unterbrach der Schauspieler die Ausführungen von Gloria-Sophie Burkandt schließlich mit einem deutlichen „Furchtbar“. Anschließend stellte er klar: „Das geht nicht, funktioniert nicht. Der Mensch muss etwas Sinnvolles tun.“
Für Heiner Lauterbach reicht es demnach nicht aus, lediglich finanziell abgesichert zu sein. Menschen müssten seiner Ansicht nach das Gefühl haben, einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Andernfalls drohe auf Dauer Unzufriedenheit.
Gloria-Sophie Burkandt hielt dagegen und verwies ausgerechnet auf seinen Beruf: Schließlich sei auch Schauspielerei eine sinnvolle Tätigkeit. Doch Heiner Lauterbach blieb bei seiner Position. Entscheidend sei, sich in die Gesellschaft einzubringen und dort gebraucht zu werden.
Auch der Einwand von Gloria-Sophie Burkandt konnte ihn nicht umstimmen. Heiner Lauterbach bezeichnete eine solche Zukunft schließlich sogar als „Horrorszenarien“. Eine gemeinsame Linie fanden die beiden bei ihrer Diskussion über die KI-Zukunft damit nicht.
Moderiert wurde der „Kölner Treff“ von Susan Link und Micky Beisenherz. Neben Heiner Lauterbach und Gloria-Sophie Burkandt waren unter anderem auch Matthias Reim, Barbara Salesch und Ingolf Lück zu Gast.


















































