Endlich geht es in der Karlsklinik weiter! Am 25. September 2026 startet die neue Staffel von „Bettys Diagnose“ im ZDF. Doch ausgerechnet zur Rückkehr der beliebten Krankenhausserie gibt es für die Zuschauer einen Dämpfer: Sie bekommen künftig nicht jeden Freitag eine neue Geschichte zu sehen.
Nach der monatelangen Pause laufen die frischen Episoden wieder auf dem gewohnten Sendeplatz um 19.25 Uhr. Allerdings wird das ZDF zwischendurch auch ältere Folgen wiederholen.
Nur noch 22 neue Folgen von „Bettys Diagnose“
Konkret umfasst die 13. Staffel nur noch 22 neue Episoden. Zum Vergleich: In der vergangenen Staffel waren es noch 24 neue Folgen. Einige Jahre zuvor fiel die Ausbeute sogar noch größer aus – für die zehnte Staffel produzierte das ZDF beispielsweise 26 Episoden. Und einige Staffeln davor kamen sogar auf 29 Folgen.
Wiederholungen zwischen den neuen Folgen
Für langjährige Fans wird die Veränderung damit deutlich spürbar. Denn der Freitagabend bleibt zwar grundsätzlich das Zuhause von „Bettys Diagnose“, die entstehenden Lücken werden aber zunehmend mit Wiederholungen gefüllt.
Dabei gehört die Serie eigentlich zu den etablierten Größen im ZDF-Programm. Doch die Veränderungen betreffen nicht nur „Bettys Diagnose“ – der gesamte Vorabend wird an einigen Stellen neu aufgestellt.

Auch andere ZDF-Serien bekommen weniger neue Folgen
Wie „DWDL“ berichtet, fährt das ZDF die Zahl der Erstausstrahlungen bei mehreren seiner erfolgreichen Vorabendserien zurück. Bei „SOKO Köln“ sind künftig beispielsweise nur noch 20 neue Folgen geplant. „SOKO Potsdam“ kommt lediglich auf zwölf neue Episoden, „SOKO Wien“ auf 13. Die übrigen Wochen werden zunehmend mit Wiederholungen gefüllt.
Auch „Notruf Hafenkante“ ist von der Entwicklung betroffen. Das ZDF bezeichnet die geringere Folgenzahl gegenüber „DWDL“ als „Ergebnis einer bewussten, programmstrategischen Ausrichtung“. Neben den etablierten Serien soll dadurch auch Raum für neue Angebote geschaffen werden, die zusätzliche und vor allem jüngere Zielgruppen erreichen.
Eine Rolle spielt dabei auch das Geld. Laut „DWDL“ stagnieren die Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag nach der ausgebliebenen Beitragserhöhung. Das ZDF selbst verweist auf „zunehmend knappe finanzielle Rahmenbedingungen“ und erklärt, deshalb vorsichtig mit den verfügbaren Mitteln umgehen zu müssen.
Komplett auf seine bekannten Vorabend-Dauerbrenner verzichten will der Sender allerdings keineswegs. Das ZDF bezeichnet die Serien weiterhin als einen „zentralen Pfeiler des Programmangebots“. Für Fans von „Bettys Diagnose“ bedeutet der neue Kurs dennoch: Wer freitagabends einschaltet, bekommt künftig nicht automatisch eine brandneue Geschichte aus der Karlsklinik zu sehen.



















































