Seit Jahrzehnten steht Stefan Mross im Rampenlicht – doch längst nicht jede Entscheidung in seiner Karriere erwies sich im Nachhinein als richtig. Der „Immer wieder sonntags“-Moderator hat selbstkritisch über seine Laufbahn gesprochen und offen eingeräumt, Fehler gemacht zu haben.
Schon als Teenager gelang Stefan Mross (50) der große Durchbruch. Mit gerade einmal 13 Jahren gewann der gebürtige Bayer den Grand Prix der Volksmusik für Österreich. Es folgte eine jahrzehntelange Karriere als Trompeter, Sänger und Moderator. Besonders „Immer wieder sonntags“ ist heute untrennbar mit seinem Namen verbunden.
Doch der lange Weg nach oben verlief nicht immer ohne Fehlentscheidungen. Eine wichtige Rolle in seiner Karriere spielte zunächst Musikmanager Hans Beierlein, der unter anderem auch Udo Jürgens betreute. Seit 2005 kümmert sich Stefan Mross dagegen selbst um sein Management.
„Ich habe schon falsche Strategien gefahren“
Genau diese Umstellung sei damals nicht ganz einfach gewesen. „Es war meine beste Schule, aber wenn man so ein großes Management verlässt, trifft man natürlich auch mal Fehlentscheidungen. Ich habe schon falsche Strategien gefahren“, gestand Stefan Mross in einem früheren Interview mit der „Abendzeitung“.
Zeitweise habe der Moderator sogar daran gezweifelt, ob seine beruflichen Entscheidungen tatsächlich die richtigen waren. „Damals fragte ich mich: Ist das alles richtig, was ich da mache?“, erklärte der Schlagerstar. Rückblickend geht er mit seinen damaligen Fehlern jedoch verständnisvoll um. Auch Künstler hätten „eine Seele“ und würden manchmal falsche Entscheidungen treffen. „Das ist menschlich“, stellte Stefan Mross klar.

Trotz dieser selbstkritischen Bilanz kann der 50-Jährige auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken. Besonders stolz ist Stefan Mross darauf, sich über Jahrzehnte im Showgeschäft behauptet zu haben. Zum Zeitpunkt des Interviews moderierte er bereits seit 21 Jahren „Immer wieder sonntags“ – eine Beständigkeit, die im Fernsehen längst keine Selbstverständlichkeit ist.
Auch seine Eltern hätten entscheidend dazu beigetragen, dass ihm der Erfolg nicht zu Kopf stieg. Sein Vater habe ihm früh eine klare Ansage gemacht: „Wenn die Nummer nicht funktioniert und du einen Höhenflug bekommst, weil du denkst, du bist etwas Besseres, dann werde ich dich von oben an den Ohren langziehen.“
Eine Botschaft, die Stefan Mross offenbar bis heute begleitet. Trotz Karriere-Höhen und mancher Fehlentscheidung blickt er inzwischen mit deutlich mehr Gelassenheit auf seinen langen Weg im Showgeschäft zurück.

















































