Im KUKKSI NEWSFLASH informieren unsere Reporter von Montag bis Freitag jeden Morgen über die wichtigsten Ereignisse des Tages – von jungen Menschen für junge Menschen. So bist du immer direkt up to date! Hier erfahrt ihr alles über die Geschehnisse aus Politik und Wirtschaft, auch Themen wie Umwelt, Tierschutz oder Sport greifen wir auf.
Die Nachrichten des Tages am 24.04.23
Tarifeinigung im öffentlichen Dienst
Mehr als 2,5 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst erhalten künftig mehr Geld. Im ersten Schritt erhalten die Arbeitnehmer 3.000 Euro mehr Geld – das gibt es aber nicht auf einmal. 1.240 Euro werden im Juni 2023 gezahlt. Von Juli 2023 bis Februar 2024 folgen dann jeden Monat weitere 220 Euro. Im zweiten Schritt werden dann im März 2024 alle Entgelte um 200 Euro erhöht. Alle Entgelte steigen im dritten Schritt um 5,5 Prozent. Teil der Einigung ist auch eine Anhebung der tariflichen Zulagen. Mit der Tarifeinigung für Bund und Kommunen sind lediglich unbefristete Streiks im öffentlichen Dienst abgewendet – das betrifft etwa Müllabfuhren, Krankenhäusern oder Stadtverwaltungen. In anderen Branchen gehen die Tarifverhandlungen weiter.
Warnstreik am Flughafen Berlin-Brandenburg
Vom Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) werden am Montag keine Flugzeuge starten. Grund dafür ist ein Streik der Gewerkschaft Verdi. 240 Flüge sollten am Montag starten – diese bleiben nun am Boden. Ob Flugzeuge ankommen werden, entscheide die jeweilige Fluglinie, sagte ein Flughafensprecher. Verdi will bei Verhandlungen für die Beschäftigten im Luftsicherheitsbereich den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Mit dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) verhandelt die Gewerkschaft über Zuschläge für Nacht-, Samstags-, Sonntags- und Feiertagsarbeit. „Wir fordern den BDLS noch einmal nachdrücklich auf, am 27. und 28. April ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen und nicht weiter auf Zeit zu spielen, sonst drohen weitere Streiks im Luftverkehr im Mai und an Pfingsten“, sagte Wolfgang Piep laut dem RBB.
Klima-Kleber stürmen Formel-E-Rennstrecke
Vorm Start des Formel-E-Rennens in der Hauptstadt stürmen Aktivisten der „Letzten Generation“ plötzlich die Strecke – und das 15 Minuten vor dem geplanten Rennen! Sechs Menschen sind über die Zäune geklettert. „Die Aktivisten befinden sich in Gewahrsam, um ihre Identität festzustellen“, sagte ein Polizeisprecher laut RTL. Aktivistin Maja Winkelmann verteidigt: „Die Seniorin in ihrer Tempelhofer Mietwohnung friert aufgrund ihrer berechtigten Angst vor der nächsten Stromrechnung den ganzen Winter lang und nur wenige Meter weiter verpufft unter unserem Jubel im Sekundentakt massenweise wertvolle Energie. Da können wir uns noch so sehr freuen, dass es jetzt E-Autos sind, die über die Strecke brettern, die Rechnung geht nicht auf!“


















































