Seit 2019 wird Rebecca Reusch vermisst. Das damals 15-jährige Mädchen ist spurlos verschwunden – seitdem fehlt jede Spur von der Teenagerin. Der Schwager steht unter Tatverdacht – aber bisher wurde er nicht angeklagt. Das hat auch einige Gründe.
Die Polizei hat erneut das Haus des tatverdächtigen Schwagers vor einigen Tagen durchsucht. Die Ermittler haben einen Bademantel beschlagnahmt – dort fehlte der Gürtel. Es ist einer der wichtigsten Beweismittel seit Jahren in dem Fall! Wurde Rebecca Reusch damit getötet? Die Staatsanwaltschaft schweigt bisher dazu. Doch jetzt haben sich Experten zu Wort gemeldet.
Ein Experte meldet sich zu Wort
„Wenn sich die Polizei plötzlich für einen Bademantel interessiert, bedeutet das wohl: Sie überprüft alte Ermittlungsergebnisse – oder verfolgt eine neue Spur, weil sie einen Hinweis bekam“, sagt Ex-Mordermittler Axel Petermann in der Bild am Sonntag. Auch akustische Messungen wurden in dem Haus gemacht. „Sie erzeugen in solchen Fällen Geräusche, messen dann, wo sie im Haus und außerhalb zu hören sind. Vielleicht sagte ein Nachbar, er habe am Tag des Verschwindens etwas Verdächtiges gehört, und sie wollen prüfen, ob das möglich ist“, so der Experte weiter.
Rebecca Reusch war damals im Haus des Schwagers. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Mädchen das Haus nicht lebend verlassen hat. Die Leiche des Mädchens wurde nie gefunden. Der Schwager ist zwar tatverdächtig, aber es gebe bisher keine entscheidenden Beweise – und genau das ist das Problem. „Die Polizei glaubt, dass R. eine Straftat verübt haben könnte. Doch der zuständige Ermittlungsrichter hält die Wahrscheinlichkeit dafür nicht für sehr hoch. Darum ist R. nicht in U-Haft“, meint Anwalt Gerhard Strate in der Zeitung. Die Familie hält hingegen noch immer an der Unschuld des Schwagers fest und glaubt nicht, dass er für den Tod von Rebecca Reusch verantwortlich ist. Schon gelesen? Rebecca Reusch: Neue Erkenntnisse in dem Fall!


















































