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„So verballern die das Geld vom Staat“: Kirmes-Besuch von „Hartz und herzlich“-Janine sorgt für Kritik

Janine und Pascal aus "Hartz und herzlich"
RTLZWEI

Ein Besuch auf der Mannheimer Mess sorgt für mächtig Wirbel! Janine aus „Hartz und herzlich“ verbringt gemeinsam mit ihren Zwillingen und Bruder Pascal einen Tag auf der Kirmes. Doch einige Zuschauer haben dafür wenig Verständnis – und kritisieren vor allem die Ausgaben der Bürgergeld-Empfängerin.

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Janine gehört mit ihren Zwillingen Jaylin und Jaydin längst zu den bekannten Gesichtern aus den Mannheimer Benz-Baracken. In einer Szene aus „Hartz und herzlich“ steht für die Familie diesmal kein Behördenstress oder Geldsorgen auf dem Programm, sondern ein Ausflug auf die Mannheimer Mess.

Janine lässt sich auf der Kirmes ein Piercing stechen

Gemeinsam mit ihren Kindern und Bruder Pascal stürzt sich Janine ins Kirmes-Vergnügen. Neben einer Fahrt mit der Achterbahn versuchen die Zwillinge ihr Glück an Greifautomaten. Nach mehreren Anläufen können sie tatsächlich kleine Spielzeuge mit nach Hause nehmen. Doch nicht nur die Kinder gönnen sich etwas: Janine lässt sich auf der Kirmes auch ein neues Piercing stechen.

Genau diese Szenen sorgen im Netz für eine hitzige Debatte. Denn Janine bezieht Bürgergeld – und einige Zuschauer finden, dass Kirmes, Piercings und andere Extras nicht dazu passen.

„Dann gibt’s für den Rest des Monats Nudeln mit Ketchup oder wie?“

„Toll, das würde ich mir auch gerne leisten können“, heißt es etwa in einem Kommentar. Eine andere Zuschauerin fragt spöttisch: „Und dann gibt’s für den Rest des Monats Nudeln mit Ketchup oder wie?“ Ein weiterer Nutzer urteilt deutlich: „So verballern die das Geld vom Staat.“

Eine andere Userin ist ebenfalls fassungslos: „Ich bin selbstständig. Wir Mamas bekommen nix. Ich konnte mir damals teilweise nicht mal die 2€ fürs Karussell für meinen Sohn leisten. Und heutzutage bezahle ich so etwas mit. Nicht ok.“

Auch die Ausgaben von Janine für ihr Äußeres stoßen einigen sauer auf. „Was ich persönlich nicht verstehe, ist, dass die vom Bürgergeld Tattoos, Piercings, künstliche Nägel, künstliche Wimpern etc. kaufen können – und auch noch Kirmes. Das können viele nicht, die arbeiten“, heißt es in einem Kommentar. Besonders ist sie darüber verärgert, dass sich manche Berufstätige solche Dinge nicht leisten könnten.

Zudem sorgt die geplante Brust-Operation für Kritik: „Nach der Bauch OP will sie jetzt auch neue Brüste. Geht’s noch? Soll arbeiten gehen und sich welche kaufen. Aber die wissen ganz genau, was sie machen müssen, um eine Kostenübernahme zu erhalten.“

Doch Janine bekommt auch Rückendeckung. Einige Zuschauer finden nichts Verwerfliches daran, dass die zweifache Mutter ihren Kindern einen schönen Tag ermöglicht. Eine Unterstützerin lobt ausdrücklich, „dass du deinen Kindern alles ermöglichst“, und verteidigt Janine gegen die Kritik.

Der eigentlich harmlose Familienausflug entwickelt sich damit einmal mehr zu einer Grundsatzdiskussion: Was dürfen sich Bürgergeld-Empfänger leisten – und ab wann empfinden andere Ausgaben als Luxus? Für Janine und ihre Kinder stand auf der Mannheimer Mess jedenfalls zunächst eines im Mittelpunkt: gemeinsam Spaß zu haben.

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