Deutschland steht vor einem großen Protesttag! Am 31. Oktober 2026 ruft die Initiative „Gen Z regelt“ bundesweit zu Demonstrationen auf. Mehr als 160.000 Menschen haben ihre Teilnahme im Internet angekündigt. Doch die Sorge vor möglichen Ausschreitungen ist groß. In mehreren Städten sichern Geschäftsinhaber vorsorglich ihre Schaufenster mit Holzplatten.
Am Halloween-Wochenende wollen bundesweit junge Menschen auf die Straße gehen. Sie fordern unter anderem bessere Bildung, bezahlbaren Wohnraum und niedrigere Lebenshaltungskosten. Die Initiative „Gen Z regelt“ hat zu Demonstrationen in mehr als 30 deutschen Städten aufgerufen. Während die Veranstalter friedliche Proteste ankündigen, bereiten sich Polizei und Einzelhandel auf mögliche Zwischenfälle vor.
Geschäfte schützen ihre Schaufenster mit Holzplatten
Besonders auffällig sind die Sicherheitsvorkehrungen in den Innenstädten. Wie RTL berichtet, haben zahlreiche Geschäftsinhaber ihre Schaufenster vorsorglich mit Holzplatten gesichert.
In Berlin sind unter anderem Luxusgeschäfte am Kurfürstendamm betroffen. Auch in Hamburg wurden Schaufenster verbarrikadiert. Laut NDR haben einige Händler zudem wertvolle Waren aus ihren Auslagen entfernt.
Hintergrund sind die schweren Ausschreitungen bei Jugendprotesten in Frankreich. Die Berliner Polizei sieht allerdings keine konkreten Hinweise auf organisierte Plünderungen oder schwere Gewalttaten.
In diesen Städten werden besonders viele Demonstranten erwartet
Nach Angaben der Veranstalter haben bundesweit mehr als 160.000 Menschen ihre Teilnahme online angekündigt. Besonders viele Zusagen gibt es unter anderem in Köln, Frankfurt am Main, Berlin und Hamburg.
Allein in Köln wurden laut „Kölner Stadt-Anzeiger“ inzwischen 15.000 Teilnehmer für die Demonstration angemeldet. In Berlin werden rund 10.000 Menschen am Brandenburger Tor erwartet. Die Polizei bereitet sich auf einen Großeinsatz vor. Allein in Berlin sind laut rbb24 rund 1.500 Beamte im Einsatz. Auch Wasserwerfer stehen bereit.
In Köln treffen die Behörden ebenfalls umfangreiche Vorkehrungen. Auf dem Heumarkt wurde das Ausleihen und Abstellen von Leihfahrzeugen untersagt. Einige Gastronomen wollen vorsorglich ihre Außengastronomie schließen oder Mobiliar entfernen.
Die Initiative selbst distanziert sich von Gewalt. Mit den Demonstrationen will sie vor allem auf die Sorgen der jungen Generation aufmerksam machen. Wie viele Menschen tatsächlich auf die Straßen gehen und ob die Proteste friedlich bleiben, wird sich im Laufe des Samstags zeigen.









































