In „Sicario“ überzeugt Emily Blunt in der Hauptrolle und begibt sich in einen Drogenkrieg, den sie nicht gewinnen kann. Der spannende Thriller läuft heute im Free-TV.
Wer Actionthriller mit Hochspannung mag, ist bei „Sicario“ an der richtigen Adresse. „Dune“-Regisseur Denis Villeneuve verwandelt den Drogenkrieg an der Grenze zwischen den USA und Mexiko in einen Höllentrip.
Darum geht es in „Sicario“
Emily Blunt, Benicio Del Toro und Josh Brolin inmitten des Drogenkrieges an der Grenze zwischen den USA und Mexiko: Verschiedene Einheiten der US Navy schließen sich temporär zusammen, um in einem geheimen Auftrag einen mexikanischen Kartell-Boss zu verhaften. Auch die idealistische FBI-SWAT-Agentin Kate Macer ist bei der Operation dabei, die immer mehr aus dem Ruder läuft. Kate spürt, dass sie über die wirklichen Ziele der Operationen der Einheit im Unklaren gelassen wird.
Wie sehenswert ist der Thriller?
Der actiongeladene Thriller hat vorwiegend positive Bewertungen. Bei der Filmdatenbank IMDb wird der Film mit 7,7 von 10 bewertet. Im Jahr 2016 wurde der Streifen außerdem für drei Oscars nominiert – darunter „Beste Leistungen in der Kameraarbeit“. Ein weiterer positiver Effekt: Der Film schafft es, die Spannung über zwei Stunden von Beginn bis zum Ende zu halten. Die Welt, die der Regisseur darin präsentiert, ist fast unerträglich düster, voller Gewalt und reißt Abgründe auf – die Zuschauer fiebern jede Minute mit. Denn „Sicario“ ist in der Filmbranche ein wahres Action-Feuerwerk.
„Für mich geht es um den Film, nicht um den Drogenhandel, auch nicht um Mexiko. Es geht um ein Phantasma. In Amerika meinen wir – ich sage wir, weil wir ein Teil des Problems sind –, Konflikte außerhalb unserer Landesgrenzen ließen sich lösen, indem wir Gesetze anderer Staaten verletzen. Ich muss zugeben, dass mir die Vorstellung, ein Problem durch Härte aus der Welt zu schaffen, nicht völlig fremd ist. Härte ist eine Versuchung. Sie schafft aber andere Probleme – und der Film wirft Fragen danach auf“, sagt Regisseur Denis Villeneuve damals in einem Interview mit „Deutschlandfunk Kultur„.
Die Vorbereitungen für die Dreharbeiten waren intensiv: „Taylor (Drehbuchautor Taylor Sheridan, Anm. d. R.) hatte viele Kontakte zum FBI aufgebaut, auch zur Anti-Drogenbehörde DEA und zum Militär. Er weiß alles über deren Strukturen und hat wirklich immens lange recherchiert vor den Dreharbeiten. Ich versuche, im Film alles so authentisch wie möglich darzustellen, aber die Wirklichkeit bildet er natürlich nicht haargenau ab. Es bleibt eine Geschichte“, erklärt er weiter.
ProSieben zeigt „Sicario“ am 1. Februar 2026 um 22.50 Uhr.


















































