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„Hartz und herzlich“: Jobcenter-Zoff, Rauswurf und TikTok-Ärger – das waren die größten Aufreger von Pascal

Pascal aus "Hartz und herzlich"
RTLZWEI

Pascal sorgt bei „Hartz und herzlich“ immer wieder für Gesprächsstoff. Der Sohn von Beate versucht seit Jahren, beruflich Fuß zu fassen – doch zahlreiche Anläufe scheiterten. Vom Ärger mit dem Jobcenter über gestrichene Leistungen bis zum Rauswurf aus einem Praktikum: Um den Mannheimer gab es zahlreiche Aufreger in den vergangenen Jahren. 

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Pascal gehört inzwischen zu den bekanntesten Gesichtern aus den Mannheimer Benz-Baracken. Bereits seit mehreren Jahren begleitet „Hartz und herzlich“ den 24-Jährigen bei seinem schwierigen Weg ins Berufsleben. Dabei muss berücksichtigt werden: Pascal hat eine Gehbehinderung und eine Lese-Rechtschreib-Schwäche, wodurch die Jobsuche für ihn nicht immer einfach ist. Dennoch gab es in den vergangenen Jahren einige Situationen, mit denen Pascal bei den Zuschauern für reichlich Diskussionen sorgte.

2023: Große Hoffnung bei der Deutschen Bahn

Im Jahr 2023 sah es beruflich zunächst vielversprechend aus. Der damals 21-Jährige ergatterte ein Praktikum bei der Deutschen Bahn. Pascal war zuvor längere Zeit arbeitslos gewesen und wollte endlich unabhängig vom Amt werden.

Zwei Wochen lang absolvierte er sein Praktikum und hoffte anschließend auf eine Festanstellung. Daraus wurde jedoch nichts – und Pascal war wenig später wieder auf Jobsuche.

2024: TikTok-Pläne haben drastische Folgen

Ein Jahr später wollte Pascal einen völlig anderen Weg einschlagen. Der damals 22-Jährige hatte beim Jobcenter eine Selbstständigkeit als TikToker angemeldet.

Dabei machte er jedoch einen folgenschweren Fehler: Pascal gab ein erwartetes Einkommen von 2.000 Euro an. Das hatte Auswirkungen auf die gesamte Familie, denn zu diesem Zeitpunkt lebte er gemeinsam mit Beate und seiner Schwester Chantal in einer Bedarfsgemeinschaft. Pascal wurden daraufhin die Bezüge gestrichen. Auch für Beate und Chantal hatte seine Angabe finanzielle Konsequenzen.

2025: Pascal weigert sich zunächst gegen Jobcenter-Maßnahme

Auch 2025 sorgte das Verhältnis zwischen Pascal und dem Jobcenter für Probleme. Der Mannheimer weigerte sich laut RTLZWEI zunächst strikt, an einer Maßnahme teilzunehmen. Die Konsequenz: Er erhielt kein Bürgergeld mehr.

Auch zu Hause spitzte sich die Lage zu. Beate meldete ihren Sohn schließlich ab, da er sich laut RTLZWEI weder an der Miete noch an den Kosten für Lebensmittel beteiligen wollte. Pascal hatte damit keinen festen Wohnsitz mehr.

Schließlich lenkte der damals 23-Jährige ein. Er erklärte sich bereit, mit dem Jobcenter zusammenzuarbeiten und an der geforderten Maßnahme teilzunehmen.

Pascal aus "Hartz und herzlich"
RTLZWEI

2025: Minijob beim Fahrdienst endet wieder

Dabei gab es durchaus einen Hoffnungsschimmer: Pascal hatte Anfang 2025 einen Minijob als Fahrbegleiter für Menschen mit Behinderung gefunden. Langfristig wollte er sogar eine Ausbildung beginnen und endlich unabhängig vom Amt werden.

Doch erneut hielt die positive Entwicklung nicht lange an. Sein Vertrag beim Fahrdienst wurde nicht verlängert. Bei „Hartz und herzlich“ wurde thematisiert, dass Pascal als schlecht erreichbar und unzuverlässig wahrgenommen worden sei.

Seine Freunde Michael und Lothar wollten ihm daraufhin helfen. Der Vorschlag, sich auf einem Infotag des Berufsfortbildungswerks über neue Möglichkeiten zu informieren, stieß bei Pascal allerdings zunächst auf wenig Begeisterung.

2026: Rauswurf nach sechs Wochen Praktikum

2026 folgte der nächste Anlauf. Dieses Mal absolvierte Pascal ein Praktikum im Garten- und Landschaftsbau. Rund sechs Wochen war der mittlerweile 24-Jährige dort beschäftigt.

Zwischendurch spielte Pascal bereits mit dem Gedanken, lieber bei seinem Bekannten Michael zu arbeiten. Dieser riet ihm jedoch dazu, zunächst bei seinem bisherigen Arbeitgeber zu bleiben.

Doch wenig später war das Praktikum ohnehin Geschichte. Pascal war nach Arztterminen zweimal nicht mehr an seinen Arbeitsplatz zurückgekehrt. Sein Chef zog schließlich die Konsequenzen – und beendete das Praktikum.

Pascal aus "Hartz und herzlich"
RTLZWEI

2026: Nach dem Praktikums-Aus wird das Bürgergeld gestrichen

Der Verlust des Praktikums hatte direkte finanzielle Folgen: Pascal wurden erneut die Bürgergeldbezüge gestrichen. Diesmal betrifft die Situation auch wieder Beate. Mutter und Sohn bilden eine Bedarfsgemeinschaft. Deshalb begleitet sie Pascal zum Jobcenter, um eine Lösung zu finden. Dort wird deutlich: Pascal muss sich um eine neue Beschäftigung kümmern, damit er wieder Leistungen erhält. Seine schmerzenden Beine und seine Lese-Rechtschreib-Schwäche erschweren die Suche zusätzlich.

Seit Jahren zwischen Hoffnung und Rückschlägen

Ganz untätig war Pascal in all den Jahren allerdings nicht. Immer wieder versuchte er, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Praktika, Minijob, Jobcenter-Maßnahmen und verschiedene berufliche Pläne brachten bislang jedoch nicht die erhoffte dauerhafte Beschäftigung.

Von der Deutschen Bahn im Jahr 2023 bis zum Garten- und Landschaftsbau 2026 zieht sich deshalb ein Muster durch Pascals Geschichte bei „Hartz und herzlich“: Auf einen neuen Anlauf folgt häufig schon der nächste Rückschlag.

Wie es beruflich für den 24-Jährigen weitergeht, bleibt spannend. Klar ist jedoch: Pascal will weiterhin einen Weg finden, der zu seinen gesundheitlichen Voraussetzungen passt – und mit dem er langfristig auf eigenen Beinen stehen kann.

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