„Schindlers Liste“ von Steven Spielberg ist einer der wichtigsten Filme aller Zeiten. Meist wird der Streifen im TV ohne Werbung ausgestrahlt – das hat auch seine Gründe. Der Film mit Liam Neeson läuft heute im Free-TV bei Kabel eins.
Das Drama „Schindlers Liste“ gehört zu den unvergessenen Kinohits der 1990er-Jahre. Regisseur Steven Spielberg steht eigentlich für großes Blockbuster-Kino – doch das Holocaust-Drama „Schindlers Liste“ gehört bis heute zu den wichtigsten Werken seiner Karriere. Der Film basiert auf der Romanvorlage des australischen Schriftstellers Thomas Keneally.
Darum geht es in dem Film
Als die Nationalsozialisten die Macht ergreifen, ist Oskar Schindler zunächst nur an seinem guten Leben interessiert. Der Industrielle macht mit den Nazis Geschäfte und verkehrt in den höchsten Kreisen. Doch die schrecklichen Ereignisse lassen ihn nicht kalt: In seiner Fabrik in Polen beschäftigt er zahlreiche Juden – und dies nicht, um sie auszubeuten. Schon bald heißt es unter den Juden: Wer bei Schindler arbeitet, ist nahezu gerettet.
Deshalb wird „Schindlers Liste“ meist ohne Werbung gezeigt
Das Holocaust-Drama läuft immer wieder regelmäßig im TV. Dort wird der Film meist ohne Werbung ausgestrahlt – und das hat auch seine Gründe. Dafür ist Steven Spielberg (79) höchstpersönlich verantwortlich. Der Regisseur bestand bei der Rechtevergabe darauf, dass der Film nur von maximal vier Werbeblöcken unterbrochen wird. Er appellierte zudem darauf, dass die Würde des Films nicht verletzt wird.
Der Film lief erstmals am 28. März 1997 auf ProSieben. Als der Streifen mit Verbrauchertipps unterbrochen wurde, stand das heftig in der Kritik. Steven Spielberg hat bei der Rechtevergabe zudem darauf bestanden, dass bei „Schindlers Liste“ keine Alkohol- oder Hygieneprodukte beworben werden dürfen. Auch der Abspann des Films muss komplett gezeigt werden.

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In dem Film verkörpern Liam Neeson (73) den Industriellen Oskar Schindler, Ben Kingsley (82) seinen Buchhalter Itzhak Stern und Ralph Fiennes (63) den brutalen Lagerkommandanten Amon Göth. Weltweit sahen ihn rund 25 Millionen Menschen in den Kinos. Der Film hatte ein Budget von 22 Millionen Dollar und spielte über 322 Millionen Dollar ein.
„Schindlers Liste“ bekam sieben Oscars
„Schindlers Liste“ wurde mit sieben Oscars ausgezeichnet – unter anderem in den Kategorien bester Film, bester Regisseur, bestes Drehbuch, beste Kamera und beste Filmmusik. Sowohl die Zuschauer als auch die Kritiker sind von dem Film bewegt: Die Filmdatenbank „IMDb“ vergibt 9 von 10 Sternen und auf dem Bewertungsportal „Rotten Tomatoes“ sind 98 Prozent der Presse und 97 Prozent der Zuschauer von „Schindlers Liste“ begeistert.
Kabel eins zeigt „Schindlers Liste“ am 01. März 2026 um 20.15 Uhr.


















































