Ben Affleck musste im Jahr 2001 für seine Rolle in Michael Bays Weltkriegs-Spektakel „Pearl Harbor“ viel Kritik einstecken. Der Hollywood-Star wollte den Kriegsfilm schon vor dem ersten Drehtag verlassen. Der Film ist heute im TV zu sehen.
Michael Bay schickte die Schauspieler in dem Streifen „Pearl Harbor“ in ein Militär-Bootcamp. So sollten sie sich besser in ihre Soldatenrollen einfühlen. Das Intensivtraining für die beteiligten Schauspieler war eine Herausforderung. Die Vorbereitungen seien einfach nur „schrecklich“ gewesen, wie Ben Affleck später in einem Interview zugab.
Ben Affleck wollte die Dreharbeiten verlassen
Ben Affleck wollte die Dreharbeiten verlassen, bevor das erste Bild im Kasten war. „Es war eine unglaublich quälende, schmerzhafte, elende Erfahrung […], und ich hätte definitiv direkt am ersten Tag aufgegeben, wenn es mir nicht zu peinlich gewesen wäre, auszusteigen“, sagte der Schauspieler laut dem „Far Out Magazine“.
„Pearl Harbor“ wurde von den Kritikern regelrecht zerrissen
Das Budget lag bei 150 Millionen US-Dollar und spielte das Dreifache ein. „Pearl Harbor“ war mit weltweit 449,2 Millionen US-Dollar ein Kinohit, aber gleichzeitig wurde der Film von Kritikern zerrissen. „Pearl Harbor“ war wohl die Antwort auf James Camerons Riesenerfolg „Titanic“ und wollte einen Historienfilm mit einer Romanze vermischen. Im Gegensatz zu „Titanic“ funktionierte diese Balance jedoch nur bedingt.
In dem Film nimmt der Angriff der japanischen Streitkräfte auf „Pearl Harbor“ nicht die meiste Zeit ein, sondern vielmehr die komplizierte Dreiecksbeziehung zwischen den Soldaten Rafe McCawley (Ben Affleck), Danny Walker (Josh Hartnett) und der Militärkrankenschwester Evelyn Johnson (Kate Beckinsale). Die fehlende historische Darstellung sorgte für Kritik – insgesamt fiel das Urteil zu dem Kriegsfilm vernichtend aus. Dennoch hat der Film einen Oscar für den „besten Tonschnitt“ erhalten – aber gleichzeitig war „Pearl Harbor“ auch für sechs Goldene Himbeeren nominiert.
Darum geht es in dem Kriegsfilm „Pearl Harbor“
Als der US-Kampfpilot Rafe sich freiwillig für die britische Luftwaffe meldet, bittet er seinen besten Freund Danny, sich während des Einsatzes um seine Verlobte Evelyn zu kümmern. Als die Nachricht kommt, Rafe sei gefallen, geschieht, was nie geschehen darf: Danny und Evelyn trauern miteinander und verlieben sich. Aber dann kehrt Rafe zurück … Ehe sich die Chance bietet, die verfahrene Situation zu klären, schrillen plötzlich die Sirenen: Pearl Harbor wird angegriffen.
SAT.1 zeigt „Pearl Harbor“ am 21. Januar 2026 um 20.15 Uhr.


















































