Das Buch „Die neun Pforten ins Reich der Schatten“ soll eine Möglichkeit beschreiben, den Teufel zu beschwören. Als der Antiquar Dean Corso den Auftrag erhält, drei Exemplare zu vergleichen, sieht er eine Chance, gutes Geld zu machen. Der fesselnde Mystery-Thriller „Die neun Pforten“ mit Johnny Depp läuft heute im TV.
Johnny Depp verbindet man vor allem mit seiner Rolle als Kult-Pirat Jack Sparrow in „Fluch der Karibik“. Dabei wird oft vergessen, dass der Schauspieler auch in einigen Horrorfilmen mitspielte – dazu zählen unter anderem „From Hell“ (2001) sowie „Die neun Pforten“ (1999). Letzter Film stammt aus der Feder von Filmemacher-Ikone Roman Polanski („Rosemary’s Baby“). Zwar blieb der große Erfolg an den Kinokassen aus, jedoch wurde der Film ein TV-Hit und erfreut sich heute noch großer Beliebtheit – wo Johnny Depp in einer ungewohnten Rolle zu sehen ist. Aber genau das macht den Mystery-Thriller so spannend.
Der Film zieht die Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute in den Bann – vor allem dann, wenn man den Streifen noch nie gesehen hat. In „Die neun Pforten“ wird bewusst auf Schock-Momente und Effekte verzichtet – der Film lebt von seiner düsteren Atmosphäre sowie von dem starken Cast.
Darum geht es in „Die neun Pforten“
Der Antiquar Dean Corso (Johnny Depp) schreckt auch nicht vor Betrug zurück, wenn es darum geht, seltene und wertvolle Bücher zu beschaffen. Wegen seines Rufes, der Beste zu sein, engagiert ihn der Millionär Boris Balkan (Frank Langella), sein wertvollstes Buch mit den einzigen anderen beiden Exemplaren auf der Welt zu vergleichen. Es handelt sich um „Die neun Pforten ins Reich der Schatten“ – demjenigen, der in der Lage ist, die Rätsel des Buches zu lösen, soll sich der Teufel zeigen und ihm ermöglichen, in sein Reich einzuziehen.
Als Corso die Exemplare vergleicht, fällt ihm auf, dass es kleine Unterschiede zwischen den Exemplaren gibt – und diese scheinen nicht zufällig zu sein. Als der Antiquariat Victor Fargas (Jack Taylor), Besitzer einer der anderen Ausgaben, ermordet aufgefunden wird und sein Buch verbrannt im Kamin liegt, versteht Corso, dass sehr viel mehr als anfangs erwartet hinter dem Buch und seinem Auftrag steckt.

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Wo sind die Drehorte des Films?
Der Film wurde im Sommer 1998 in Frankreich, Spanien und Portugal gedreht. Bei dem Schloss der Familie Telfer handelt es sich um das Château de Ferrières. Der Film hatte ein Budget von 38 Millionen US-Dollar und erzielte ein Einspielergebnis von weltweit 58 Millionen US-Dollar. Zur Romanvorlage gibt es einige Unterschiede: Der Handlungsstrang des Buches, der sich mit den drei Musketieren befasst, wird komplett weggelassen. Im Buch taucht der richtige neunte Holzschnitt nicht auf.
RTLZWEI zeigt „Die neun Pforten“ am 7. Januar 2026 um 20.15 Uhr.


















































