Nach dem Mord an Charlie Kirk nehmen dessen Anhänger vor allem Kritiker des getöteten Influencers ins Visier. Auch ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen trifft nun diese Wut mit voller Wucht.
Seit Jahren berichtet ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen aus Washington. Trump-Berater und Ex-Botschafter Richard Grenell kritisiert den Journalisten nun scharf und fordert sogar ein Visum-Entzug.
Zuvor hatte der Korrespondent den Vize-Stabschef im Weißen Haus, Stephen Miller, mit der Nazi-Ideologie des Dritten Reiches in Zusammenhang gebracht, wie die Bild-Zeitung berichtet. Stephen Miller ist Jude.
„Sein Visum sollte widerrufen werden!“
„Sein Visum sollte widerrufen werden!“, fordert nun Richard Grenell, welcher Botschafter in Deutschland von 2018 bis 2020 war. Es gebe in Amerika keinen Platz für „diese Art von Aufwiegler“, poltert er weiter. Elmar Theveßen sei ein „radikaler linker Deutscher“, der „immer wieder zur Gewalt gegen Menschen“ aufrufen würde, so Richard Grenell.
This radical Lefty German keeps calling for violence against people he politically disagrees with.
He poses as a journalist in Washington, DC.
His visa should be revoked.
There is no place in America this type of inciter. https://t.co/IOvztXGLjY
— Richard Grenell (@RichardGrenell) September 13, 2025
Das treffe vor allem auf Menschen zu, „mit denen er politisch nicht einer Meinung“, heißt es in einem Post auf der Plattform X. Und weiter: „Wenn man labilen Menschen erzählt, dass jemand aus dem Dritten Reich kommt, fordert man sie damit zum Mord auf.“ Ob das US-Außenministerium derzeit tatsächlich überlegt, das Visum für Elmar Theveßen zurückzuziehen, ist derzeit völlig offen.
Elmar Theveßen stand für Aussagen bei Markus Lanz bereits in Kritik
Zuvor wurde dem ZDF-Journalisten bereits vorgeworfen, Aussagen und Positionen von Charlie Kirk in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ falsch wiedergegeben zu haben. Über den ermordeten Influencer erklärte der Korrespondent, dass er unter anderem die Steinigung von Homosexuellen gefordert habe – zwar wurde das Charlie Kirk oft vorgeworfen, aber diese Aussage ist so nie gefallen.
„Da sind rassistische Äußerungen, da sind minderheitsfeindliche Äußerungen, er gehört zu den Rechtsradikalen in den USA“, hatte Elmar Theveßen weiter bei Markus Lanz gesagt. Die Aussagen waren teilweise aus dem Zusammenhang gerissen – das ZDF entschuldigte sich daraufhin. Elmar Theveßen bedauerte, dass er nicht ausführlicher darauf eingegangen ist.


















































