Laura Dahlmeier kam bei einem schrecklichen Bergunglück ums Leben. Ihre Leiche befindet sich noch immer im Karakorum-Gebirge in Pakistan. Die Bergung gestaltet sich aufgrund der Witterungsverhältnisse extrem schwierig – aber wie geht es jetzt weiter?
Im Karakorum-Gebirge in Pakistan ist Laura Dahlmeier tödlich verunglückt. Jegliche Rettungsmaßnahmen sind gescheitert – die Biathlon-Ikone wurde dann für tot erklärt. „Die deutsche Olympiasiegerin Laura Dahlmeier wurde am Mittwoch nach einem tragischen Bergsteigerunfall in den hohen Bergen Pakistans für tot erklärt“, teilte Karrar Haidri, Vizepräsident des Alpine Club of Pakistan (ACP), in einer offiziellen Mitteilung mit. Das Management gehe davon aus, dass die Sportlerin sofort tot gewesen sei.
Bergungen von Toten im Hochgebirge sind äußerst riskant, vor allem wegen der Wetterbedingungen. Denn das Wetter kann sofort umschlagen. Und das stellt auch für die Rettungskräfte ein enormes Risiko dar.
Es war der letzte Wunsch von Laura Dahlmeier, dass sich genau diesem Risiko niemand aussetzen soll. „Es war Laura Dahlmeiers ausdrücklicher und niedergeschriebener Wille, dass in einem Fall wie diesem niemand sein Leben riskieren darf, um sie zu bergen. Ihr Wunsch war es, ihren Leichnam in diesem Fall am Berg zurückzulassen. Dies ist auch im Sinne der Angehörigen, die außerdem ausdrücklich darum bitten, Lauras letzten Wunsch zu respektieren“, hat der Biahtlon-Star laut ihrem Management schriftlich festgehalten.
Es gebe jedoch widersprüchliche Aussagen. Der Sportverband Alpine Club of Pakistan kündigte an, den Leichnam zu borgen, wenn es die Wetterverhältnisse zu lassen. Faizullah Faraq, der Sprecher der Region Gilgit-Baltistans, hat hingegen verlauten lassen: „Uns wurde gesagt, dass es Laura Dahlmeiers Wunsch war, ihren Körper nach ihrem Tod auf dem Berg zurückzulassen.“
Kann der Leichnam erst im kommenden Jahr geborgen werden?
Fakt ist: Laut Medienberichten wird sich die Wetterlage wohl verschlechtern. Denn ab Anfang August kann Schneefall in dem Gebirge einsetzen, wie t-online berichtet. Wenn die Bergung also nicht zeitnah erfolgt, wäre das wohl erst wieder im kommenden Jahr ab Mai möglich.
















































