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Nach Outfit-Kritik: DAZN-Moderatorin Eleonora Incardona bricht ihr Schweigen

Eleonora Incardona
IMAGO / IPA Sport

DAZN-Moderatorin Eleonora Incardona wurde wegen ihrer freizügigen Outfits im TV heftig kritisiert. Diese Vorwürfe will die Journalistin nicht auf sich sitzen lassen und meldet sich zu Wort.

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Beim Viertelfinale der Klub-WM zwischen Fluminense Rio de Janeiro und Al-Hilal Riad sorgte Eleonora Incardona mit ihrem freizügigen Outfit für Aufregung. Sie trug eine knappe Hose, ein kurzes Oberteil sowie einen Blazer. Wegen der Hitze verzichtete die 34-Jährige dann auf das Jackett. Mit dem Outfit wurde sie zum gefeierten Star, aber es gibt auch Kritik. Im Netz wurde ihr vorgeworfen, den Fokus mehr auf sich selber als auf das Spiel lenken zu wollen. Zudem käme sie nicht seriös rüber, wie einige User im Netz schreiben.

Diese Kritik will Eleonora Incardona nicht auf sich sitzen lassen und verteidigt ihre Outfit-Wahl. „Es hilft mir auszudrücken, wer ich bin, und mich selbstbewusst zu fühlen, selbst in männerdominierten oder stressigen Umgebungen“, sagt die DAZN-Moderatorin gegenüber Global Networker.

„Ich gebe meine Weiblichkeit nie auf“

Dann wird Eleonora Incardona noch deutlicher: „Ich gebe meine Weiblichkeit nie auf, im Gegenteil, ich nutze sie als Stärke. Wenn man sich gut fühlt, ist man zu allem bereit.“ Die Journalistin lässt sich von der Kritik nicht unterkriegen.

Aber selbst einige Kollegen äußerten ihre Bedenken. „Wenn du auf Augenhöhe mit Spielern und Funktionären sprechen willst, ist das nicht förderlich. Incardona kümmert sich hauptsächlich um DAZN BET – heißt, sie präsentiert die Wett-Quoten. Und das sehr sexy. Teilweise vulgär“, sagt beispielsweise die Schweizer Sportmoderatorin Valentina Maceri in der Bild-Zeitung.

Auch die Modeexpertin und Stylistin Sonja Grau kritisiert das Outfit: „Der Auftritt hinterlässt keinen seriösen Eindruck. In der Freizeit ist dies je nach Situation durchaus in Ordnung, zum Beispiel am Strand oder Baggersee. Frau Incardona war im Business, und da ist das in keinster Art und Weise professionell und hat nichts mit Stil zu tun.“

Besonders in Italien gibt es die Diskussion um Sportmoderatorinnen schon länger. Der Streamingdienst DAZN stehe dort schon länger aufgrund der Inszenierung seiner Journalistinnen unter Beobachtung. Während die Moderatorinnen in Szene gesetzt werden, komme der journalistische Anspruch häufig erst an zweiter Stelle – so lautet zumindest der Vorwurf. Eleonora Incardona wurde in Sizilien geboren und ist nicht nur Sportmoderatorin, sondern schloss auch ein Jura-Studium ab, ist Botschafterin eines der größten Radrennen der Welt und hat bei Instagram mehr als eine Million Follower.

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