An der Isar in München haben Freunde und Klassenkameraden von Lara Joy Körners verstorbenem Sohn Remo Aimé Pollert zwei Gedenkstätten errichtet. Davor liegen Blumen, eine Schachtel Zigaretten sowie eine leere Flasche Augustiner-Bier.
Der Sohn von Schauspielerin Lara Joy Körner (47) wurde am 9. Mai tot aus der Isar geborgen. Nach dem Tod des Teenagers beschäftigten sich die Ermittler weiter mit offenen Fragen rund um die letzten Stunden des 19-Jährigen. Demnach sei Remo Aimé Pollert ertrunken, wie die „Bild“-Zeitung berichtet. Nach bisherigen Erkenntnissen soll er allein unterwegs gewesen sein. Zeugen gibt es offenbar keine.
Mitschüler nehmen Abschied von Remo Aimé Pollert
An der Isar wurden zwei Gedenkstätten errichtet. Dort trauern unter anderem Mitschüler um Remo Aimé Pollert. Zahlreiche Grablichter, Collagen mit Briefen, eine leere Flasche Bier sowie eine Schachtel Zigaretten wurden dort abgelegt.
Dort sind auch zahlreiche handgeschriebene Botschaften seiner Mitschüler zu finden. „Remo hat unsere kleine Klasse mit seiner offenen, lustigen und fröhlichen Weise vollständig gemacht. Wir vermissen ihn alle jetzt schon unglaublich und hoffen, dass er in Frieden ruhen kann“, heißt es in einem Brief. Sein Lebensmotto war: „Ich hasse mein verdammt geiles Leben.“
„Deine philosophischen Fragen werden mir fehlen – und du als Mensch“
Auch seine Kunstlehrerin hat sich von ihm verabschiedet: „Deine philosophischen Fragen werden mir fehlen – und du als Mensch.“ Ein weiterer Mitschüler betont: „Dein Platz bei uns bleibt.“ Es wird wohl nie endgültig geklärt, was in der Nacht wirklich vorgefallen ist. Die Kripo schließt Fremdverschulden aus und geht von einem tragischen Unglück aus.
Emotionale Worte von Lara Joy Körner
Lara Joy Körner und ihre Familie meldeten sich kurz nach seinem Tod mit einem emotionalen Statement zu Wort: „Remo Aimé Pollert, 28.08.2006 – 09.05.2026, hat seinen Körper verlassen. Samstag in den frühen Morgenstunden in seiner geliebten Isar. Wir, seine Geschwister, Freunde und Familie sind gerade ganz Herz. Wir sind, schmerzen, trösten, teilen – um die Kerze in der Mitte. Die Erfahrung, die Du uns geschenkt hast und immer noch schenkst, können wir noch nicht in Worte fassen. Wir erforschen diese Erfahrung gerade gemeinsam in Liebe, Schmerz, Staunen, tiefem Wissen und tiefer Verbundenheit. Er ist vorausgegangen. Ein Teil von mir will noch nicht einverstanden sein. Ich bin einverstanden. Verbunden – in Liebe. David, Glenn, Neo, Domi, Lola, Emilia, Laramami, Heinerpapi, Babu, Opi, und last but not least Deine wundervollen Freunde.“

















































