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Die Nachrichten des Tages am 30.06.23
Drama in der Ostsee: Kind fällt von Fähre, Mutter springt hinterher
Am Donnerstag fällt ein Kind von einer Fähre ins Meer. Seine Mutter springt hinterher. Beide sind in den Fluten verschwunden – es wurde eine riesige Rettungsaktion eingeleitet. Sowohl das Kind als auch die Mutter werden gefunden und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Die Fähre war auf dem Weg zwischen dem südschwedischen Karlskrona und dem polnischen Danzig. Wir haben eine NATO-Übung abgesagt und wir haben Flugzeuge der US-Küstenwache zur Unterstützung in der Luft. Alles was schwimmt oder fliegt, hilft uns“, sagt Lannhölm dem schwedischen Rundfunksender SVT.
Bahngewerkschaft EVG sagt Streik ab
Pendler können aufatmen – zumindest vorerst. Die Eisenbahngewerkschaft EVG nimmt das Angebot der Schlichtung an. Damit wird es erstmal keine weiteren Streiks bei der Bahn geben. „Wir sind bereit, mit den Vorbereitungen einer Schlichtung so schnell wie möglich zu beginnen“, sagte der EVG-Verhandlungsführer Kristian Loroch. Wenn das Ergebnis jedoch aus Sicht der EVG scheitert, soll es massive Streiks geben. Diese hätten erhebliche „Auswirkungen auf die Deutsche Bahn“. Die EVG hatte die Verhandlungen im Tarifkonflikt mit der Bahn für gescheitert erklärt und hat ihre Mitglieder zur Urabstimmung aufgerufen. Die EVG hatte ursprünglich zwölf Prozent mehr Lohn gefordert, mindestens aber 650 Euro im Monat mehr.
Team Wallraff wieder bei Burger King
In der RTL-Sendung „Team Wallraff – Jetzt erst recht!“ waren Undercover-Reporter erneut bei Burger King. Das Team hat erneut krasse Missstände aufgedeckt. In der Sendung war unter anderem zu sehen, wie ein Mitarbeiter nicht wie auf den Behältern angegeben die Lebensmittel wegschmeißt, sondern mit Haltezeiten-Aufklebern versieht. „Wir verlangen von unseren Restaurant-Teams die Einhaltung der hohen Burger-King-Standards, die deutlich über gesetzliche Anforderungen hinausgehen. Eine Umetikettierung, Umverpackung oder eine Haltezeitverlängerung verstößt ganz klar gegen die Standards und ist nicht tolerierbar“, erklärt ein Betreiber der Filiale, die „Schloss Burger GmbH“. In der selbigen Filiale öffnet ein Mitarbeiter eine Milchpackung mit dem Mund. RTL hat auch Verstöße beim Jugendschutz, den Mindestlohn und Ruhezeiten festgestellt. „Zum jetzigen Stand können wir jedoch die von Ihnen erhobenen Vorwürfe zu ‚Rechtsverstößen‘ nicht nachvollziehen und weisen diese entschieden zurück“, teilte Burger King mit. Ein unabhängiges Unternehmen soll die Vorwürfe prüfen.


















































