Nur wenige Tage nach dem folgenschweren Verkehrsunfall in Köln bricht Pietro Lombardi erstmals sein Schweigen. Auf die ausgelassene Stimmung rund um die Fußball-WM folgte für den Sänger ein heftiger Schreckmoment: Sein Audi Q8 wurde bei dem Crash schwer beschädigt. Jetzt äußert sich der 34-Jährige erstmals öffentlich zu dem dramatischen Vorfall und schildert seine Sicht der Ereignisse.
„Ich habe lange keinen Sport mehr gemacht, weil ich irgendwie viel am Arbeiten war und dann habe ich gedacht: Komm, es steht eh schon 5:1, ich gehe jetzt zum Sport“, sagt Pietro Lombardi (34) im Podcast „Patchwork Boys“ mit Oliver Pocher (48).
„Ich habe einfach nur noch das Knallen gehört“
Gemeinsam mit Oliver Pocher verfolgte Pietro Lombardi das erste WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft. Da während der Partie kaum Verkehr auf den Straßen gewesen sei, habe Oliver Pocher ihm sogar geraten, die Fahrt noch anzutreten. Wenig später kam es jedoch an einer Kreuzung in Köln zu dem folgenschweren Unfall. „Dann ging alles relativ schnell. Ich glaube, ich habe einfach nur noch das Knallen gehört“, erinnert sich der Sänger an den Moment des Zusammenstoßes.
Im anderen Fahrzeug saßen mehrere junge Menschen. Die Fahrerin erlitt bei dem Unfall Schnittverletzungen. Pietro Lombardi habe sich sofort um die Beteiligten gekümmert: „Ich bin aber sofort hingegangen und habe versucht, die Situation zu beruhigen.“ Als die Familie der Frau wenig später aufgelöst am Unfallort eintraf, habe ihn das besonders berührt. „Wenn ich mir vorstelle, dass Alessio einen Unfall hat – das ist das schlimmste Gefühl. Deshalb kann ich jede Emotion der Eltern nachvollziehen.“
Pietro Lombardi kritisiert Schaulustige
Sein Audi Q8 erlitt einen Totalschaden – doch daran dachte Pietro Lombardi in diesem Moment nicht. „Du hast in dem Moment nicht mehr die Gedanken, wer schuld ist oder nicht. Du denkst nur: Geht es allen gut?“, stellt der Sänger klar. Bislang ist unklar, wie es zu dem Unfall kam und wer ihn verursacht hat. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Besonders kritisch sieht Pietro Lombardi das Verhalten einiger Passanten am Unfallort. „Dann kommen Leute: ‚Pietro, mach mal Selfie.‘ Leute, der hat einen Unfall!“, sagt er. Und weiter: „Ich finde das empathielos und respektlos.“ Am Ende seien jedoch alle Beteiligten vergleichsweise glimpflich davongekommen. Pietro Lombardi sowie die anderen Personen hatten Glück im Unglück: „Wir hatten an dem Tag einfach einen Schutzengel. Dafür bin ich dankbar.“















































