Für seine TV-Experimente geht Jenke von Wilmsdorff regelmäßig an seine Grenzen. Doch wie tickt der Reporter eigentlich privat? Abseits der Kameras hat der Fernsehstar eine gescheiterte Ehe hinter sich – und einen Sohn, welcher mittlerweile auch in seinen Reportagereihen auf ProSieben auftaucht.
Jenke von Wilmsdorff (60) ist für seine knallharten Selbstversuche bekannt. Ob Drogen, Alkohol oder Schönheitsoperationen – der Journalist schreckt vor kaum einer Herausforderung zurück. Dabei geht er nicht selten an seine körperlichen und psychischen Grenzen.
Seine Motivation hat sich über die Jahre kaum verändert. Gegenüber Joyn erklärt der Reporter: „Mich motiviert nach wie vor der Drang, Menschen zu informieren und andere Perspektiven zu zeigen. Wir neigen dazu, uns viel zu schnell ein Bild von Sachverhalten und Menschen zu machen. Ich möchte die Zuschauer dazu bringen, noch mal anders über Dinge nachzudenken – einen Schritt zurückzutreten und Themen aus einer anderen Richtung zu betrachten.“
Was viele nicht wissen: Der 1965 in Bonn geborene Fernsehstar stand nicht immer als Reporter vor der Kamera. Nach dem Abitur absolvierte er eine Schauspielausbildung und arbeitete am Theater. Später folgten Tätigkeiten beim Radio und als Regieassistent. Seine journalistische Karriere nahm schließlich bei RTL Fahrt auf. Seit 2020 sind seine Experimente bei ProSieben und Joyn zu sehen.
Jenke von Wilmsdorff: Ehe mit Mia Bergmann ist gescheitert
Vor der Kamera kennt Jenke von Wilmsdorff kaum Tabus. Geht es allerdings um sein Liebesleben, hält sich der Reporter lieber bedeckt. Im Jahr 2015 gab er seiner langjährigen Partnerin Mia Bergmann das Jawort. Doch einige Jahre später folgte das Liebes-Aus. In der ProSieben-Sendung „JENKE. Experiment Psyche: Wie depressiv ist Deutschland?“ machte er im Mai 2022 öffentlich, dass die beiden bereits seit mehreren Jahren getrennte Wege gingen.
Jenke von Wilmsdorff denkt noch lange nicht ans Aufhören
Langweilig wird es dem Reporter auch abseits der Kameras nicht. Jenke von Wilmsdorff liebt das Abenteuer und besitzt unter anderem einen Motorrad-, Motorboot- und Tauchschein. Seine Erlebnisse hat er außerdem in mehreren Büchern verarbeitet.
Und obwohl der Fernsehstar mittlerweile die 60 geknackt hat, ist der Ruhestand für ihn noch lange kein Thema. „Ich habe den Vorteil, dass ich freiberuflich bin – ich kann auch mit 70 oder 80 noch Reportagen und Experimente machen. Wenn ich es dann noch will. Und ‚Opa Jenke auf Kokain‘ schauen die Menschen auch in 20 Jahren noch an, vermute ich“, scherzt der Moderator laut Joyn.
Sollte er irgendwann doch keine Lust mehr haben, selbst vor der Kamera zu stehen, hat er bereits einen Plan B. „Und wenn nicht, könnte ich ja auch wieder hinter die Kamera verschwinden und Filme, die ich seit Jahren inhaltlich verantworte und mit meinem Team herstelle, mit anderen Gesichtern produzieren.“

Sein Sohn Jánik von Wilmsdorff startet ebenfalls durch
Der Apfel fällt offenbar nicht weit vom Stamm! Denn auch Jánik von Wilmsdorff, der aus einer früheren Beziehung des Moderators stammt, hat seine Leidenschaft für die Medienwelt entdeckt. Anders als sein berühmter Vater fühlt er sich allerdings vor allem hinter der Kamera wohl.
Jánik studierte Fotografie und Design an der Fachhochschule Dortmund und arbeitet inzwischen als Filmemacher und Regisseur. Unter anderem produzierte er Kurzvideos für bekannte Magazine wie „Vogue“ und „Nylon“. Gelegentlich war er auch schon in den Fernsehproduktionen seines Vaters zu sehen.
Vater und Sohn verstehen sich gut und arbeiten teilweise sogar gemeinsam an Projekten. Allerdings findet Jánik längst nicht alles toll, was sein berühmter Papa vor der Kamera anstellt. Besonders das Drogen-Experiment sorgte bei ihm offenbar für Kopfschütteln. Wie Jenke von Wilmsdorff einst gegenüber der „Bild“ verriet, fand sein Sohn die Aktion „albern und peinlich“. Dennoch haben die beiden ein sehr gutes Verhältnis.

















































