Mit gerade einmal 20 Jahren muss Lena aus „Hartz und herzlich“ ihr Leben ohne ihre Mutter meistern. Der schwere Verlust hat bei der Rostockerin tiefe Spuren hinterlassen. Neben psychischen Problemen fällt es ihr schwer, den Alltag selbstständig zu bewältigen. In der RTLZWEI-Sozialdoku spricht sie nun offen darüber, wie sehr sie mit ihrer Situation überfordert ist.
Für Lena hat sich das Leben nach dem Tod ihrer Mutter grundlegend verändert. Früher hatte die junge Rostockerin eine wichtige Bezugsperson an ihrer Seite, die sie im Alltag unterstützte. Nun muss sie zahlreiche Herausforderungen allein bewältigen. Doch genau das fällt der 20-Jährigen nicht leicht. Bei „Hartz und herzlich“ gewährt sie einen emotionalen Einblick in ihre Gefühlswelt.
„Hartz und herzlich“-Lena vermisst ihre Mutter
„Ich weiß, dass Leute denken, ich komme alleine nicht klar – und da stimme ich zu“, gesteht Lena vor den RTLZWEI-Kameras. Besonders schmerzlich vermisst die Bürgergeld-Empfängerin die Unterstützung ihrer Mutter. „Ich glaube, wenn meine Mum nicht verstorben wäre, wäre ich heute noch bei meiner Mum“, erklärt die 20-Jährige.
Die Trauer ist jedoch nicht ihre einzige Belastung. Lena kämpft mit psychischen Problemen, die ihren Alltag zusätzlich erschweren. Auch die Ordnung in ihrer Wohnung bereitet ihr immer wieder Schwierigkeiten. Dennoch versucht die Rostockerin, kleine Fortschritte zu machen und mehr Struktur in ihr Leben zu bringen.
Unterstützung erhofft sie sich von ihrer Ziehmama Pamela. Wie RTLZWEI in einer Programmankündigung mitteilte, planen die beiden sogar eine gemeinsame Wohngemeinschaft. Dadurch könnte Lena künftig wieder eine vertraute Person im Alltag an ihrer Seite haben.

Lena möchte trotz ihrer Probleme wieder arbeiten
Auch beruflich möchte die 20-Jährige einen Schritt nach vorne machen. Aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation ist sie derzeit arbeitsunfähig und kann keinen Vollzeitjob ausüben. Dennoch hofft Lena, irgendwann zumindest in Teilzeit arbeiten zu können. Dabei geht es ihr nicht nur darum, wieder eine Beschäftigung zu haben. Auch finanziell könnte ihr ein eigenes Einkommen helfen. Denn die Rostockerin lebt von Sozialleistungen und Waisenrente. Hinzu kommen Schulden von mehreren Tausend Euro.
„Ich habe schon überlegt, zur Tafel zu gehen“
„Ich kann nicht mit Geld umgehen“, räumt Lena bei „Hartz und herzlich“ ein. Ihre finanzielle Situation ist inzwischen so angespannt, dass sie über zusätzliche Hilfsangebote nachdenkt. „Ich habe schon überlegt, zur Tafel zu gehen“, erzählt die 20-Jährige. Um Vergünstigungen und Unterstützung in Anspruch nehmen zu können, möchte sie einen Warnow-Pass beantragen. Der Sozialpass der Stadt Rostock soll Menschen mit geringem Einkommen finanziell entlasten.
Ob Lena ihren Alltag künftig besser bewältigen kann, bleibt abzuwarten. Die 20-Jährige steht jedenfalls vor großen Herausforderungen – und muss nach dem Tod ihrer Mutter erst lernen, ihr Leben eigenständig zu organisieren.
Die Folge „Neue Türen, leere Taschen“ von „Hartz und herzlich “ läuft am 30. Oktober 2026 um 18.05 Uhr bei RTLZWEI und ist bereits auf RTL+ verfügbar.

















































