Fliegende Autos, schwebende Skateboards und Schuhe, die sich von selbst schnüren: Als „Zurück in die Zukunft 2“ im Jahr 1989 in die Kinos kam, wirkte die Zukunft völlig verrückt. Doch einige Ideen aus dem Kultfilm sind inzwischen tatsächlich Realität geworden.
Im zweiten Teil der legendären Filmreihe reisen Marty McFly (Michael J. Fox) und Doc Brown (Christopher Lloyd) vom Jahr 1985 direkt ins Jahr 2015. Dort erwartet sie eine Welt voller technischer Wunder. Für die Zuschauer Ende der Achtzigerjahre war das pure Science-Fiction. Mehr als drei Jahrzehnte später zeigt sich jedoch: Mit manchen Entwicklungen lagen die Filmemacher erstaunlich richtig.
Videotelefonie und intelligente Brillen sind längst Realität
Eine besonders verblüffende Parallele ist die Videotelefonie. Im Film unterhält sich der erwachsene Marty McFly über einen großen Bildschirm mit seinem Kollegen Douglas J. Needles. Was damals futuristisch erschien, gehört heute durch Zoom, FaceTime oder WhatsApp zum Alltag.
Auch tragbare Technik spielt eine wichtige Rolle. Martys Kinder nutzen digitale Brillen, die Informationen anzeigen und zur Kommunikation dienen. Solche Geräte erinnern stark an moderne Smart Glasses und Virtual-Reality-Headsets.
Selbst die riesigen Flachbildfernseher aus dem Film sind längst keine Besonderheit mehr. Besonders kurios: Im Jahr 2015 kann Marty McFly mehrere Fernsehprogramme gleichzeitig auf einem Bildschirm verfolgen. Eine Funktion, die moderne Fernseher und Streaming-Technologien ebenfalls ermöglichen.

Diese Schuhe gibt es wirklich!
Eine der berühmtesten Erfindungen aus „Zurück in die Zukunft 2“ wurde sogar tatsächlich entwickelt. Im Film trägt Marty McFly Nike-Sneaker, die sich automatisch an seine Füße anpassen. Jahrzehnte später brachte Nike mit dem HyperAdapt 1.0 tatsächlich Schuhe mit motorisierter Schnürtechnik auf den Markt. Auch eine limitierte Version der legendären Nike-MAG-Schuhe wurde produziert.
Eine weitere erstaunliche Gemeinsamkeit betrifft die biometrische Technik. Im Film werden Fingerabdrücke zur Identifikation genutzt. Heute entsperren Millionen Menschen ihre Smartphones oder andere Geräte auf ähnliche Weise.
Doch nicht alle Zukunftsträume gingen in Erfüllung. Fliegende Autos bestimmen weiterhin nicht unseren Straßenverkehr, und echte schwebende Hoverboards gehören ebenfalls nicht zum Alltag.
Trotzdem bleibt „Zurück in die Zukunft 2“ ein faszinierendes Beispiel dafür, wie sich Hollywood die Zukunft vorstellte – und einige Ideen aus dem Kultstreifen wurden zur Realität.
RTLZWEI zeigt „Zurück in die Zukunft 2“ am 22. Oktober 2026 um 20.15 Uhr.


















































