Wenn es draußen kühler und früher dunkel wird, beginnt für viele auch kulinarisch die gemütliche Jahreszeit. Pilze gehören dabei zu den absoluten Herbst-Klassikern. Eine Pilzpfanne ist nicht nur extrem lecker, sondern ist auch schnell gemacht. Doch eine eher ungewöhnliche Geheimzutat kann Champignons und Co. noch deutlich aromatischer machen.
Pilze bringen von Natur aus einen kräftigen und herzhaften Geschmack mit. Mit Butter, Zwiebeln, Knoblauch und einigen Gewürzen lässt sich daraus bereits eine leckere Mahlzeit zaubern. Wer jedoch noch etwas mehr Aroma aus den Pilzen herausholen möchte, kann zu einer Zutat greifen, die man zunächst eher mit der asiatischen Küche verbindet.
Sojasauce verstärkt den herzhaften Geschmack
Schon eine kleine Menge Sojasauce kann einer Pilzpfanne eine zusätzliche würzige Note verleihen. Der Grund dafür ist vor allem Umami. Neben süß, sauer, salzig und bitter gilt Umami als besonders herzhaft oder würzig.
Pilze enthalten von Natur aus Stoffe, die für diesen Umami-Geschmack sorgen. Sojasauce bringt ebenfalls reichlich davon mit. Kombiniert man beides miteinander, lässt sich das herzhafte Aroma der Pilze noch stärker hervorheben.
Viel Sojasauce ist dafür gar nicht notwendig. Je nach Menge der Pilze reichen bereits ein bis zwei Teelöffel aus. Sie sollte am besten erst gegen Ende des Bratens hinzugegeben werden. Anschließend ist beim Salz etwas Vorsicht geboten, denn Sojasauce ist selbst bereits sehr salzig.

Diesen Fehler machen viele bei einer Pilzpfanne
Mindestens genauso wichtig wie die richtige Würze ist die Zubereitung. Champignons und andere Pilze enthalten viel Wasser. Werden zu viele davon gleichzeitig in eine kleine Pfanne gegeben, sinkt die Temperatur und Flüssigkeit tritt aus. Statt kräftig zu braten, beginnen die Pilze dann im eigenen Saft zu garen.
Besser ist es deshalb, eine ausreichend große Pfanne zu verwenden und die Pilze bei höherer Temperatur portionsweise anzubraten. So können schöne Röstaromen entstehen. Zwiebeln und Knoblauch können etwas später hinzukommen, damit sie nicht verbrennen.
Neben klassischen Champignons eignen sich beispielsweise auch Kräuterseitlinge, Austernpilze oder – während der Saison – Pfifferlinge für eine herbstliche Pilzpfanne. Bei selbst gesammelten Waldpilzen gilt allerdings besondere Vorsicht: Verzehrt werden sollten ausschließlich Pilze, die zweifelsfrei als essbar bestimmt wurden.
Diese Zutaten passen ebenfalls hervorragend zu Pilzen
Wer die Pilzpfanne noch herbstlicher machen möchte, kann mit Thymian, Petersilie oder etwas frisch gemahlenem Pfeffer nachwürzen. Auch ein kleiner Schuss Sahne passt hervorragend dazu und macht aus den gebratenen Pilzen schnell eine cremige Sauce.
Die Pilzpfanne kann mit zahlreichen Gerichten kombiniert werden. Sie passt zu Kartoffeln oder Nudeln, aber auch zu Reis, Knödeln oder einfach einer Scheibe frischem Brot. Die kleine Portion Sojasauce dürfte dabei kaum als einzelne Zutat herauszuschmecken sein – sie sorgt vielmehr dafür, dass das ohnehin herzhafte Pilzaroma noch intensiver zur Geltung kommt.

















































